Sensor+Test

Neues aus Entwicklung und Forschung

27. Mai 2015, 15:04 Uhr | Matthias Heise
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Die Forscher des Fraunhofer ISC präsentierten auf der Sensor+Test einen Prototypen eines Spezial- Strumpfs mit eingebauten Sensoren unter anderem für Diabetespatienten. Diese leiden an den Füßen oftmals an Nerven- und Durchblutungsstörungen, ihr Schmerzempfinden ist herabgesetzt. Bei gesunden Menschen sorgen die Nervenbahnen bei längerem Stehen dafür, dass sich das Gewicht automatisch von einem Fuß auf den anderen verlagert. Diabetiker merken hingegen nicht, dass ihre Zehen, Fersen oder Ballen zu stark belastet werden. Der Fuß wird nicht entlastet, unbemerkt können Druckgeschwüre entstehen. Schon kleine unebene Stellen oder der Druck des Schuhs auf den Fuß können zu offenen Wunden oder Schädigungen am Gewebe führen. Im Spezialstrumpf der Fraunhofer-Forscher messen insgesamt 40 sehr dünne, dielektrische Elastomersensoren die Druckbelastung und -verteilung und übernehmen so die Funktion der Nerven. Bisher gab es vergleichbare Systeme nur als Einlegesohle, damit wurde nur die Unterseite des Fußes überwacht. Mit dem Spezialstrumpf können beispielsweise auch Knöchel und Ferse überwacht werden. Die Elektronik befindet sich derzeit noch am Strumpfende, sie soll später in einem abnehmbaren Gehäuse untergebracht werden, damit der Strumpf inklusive der Sensorik gewaschen werden kann.
© Fraunhofer ISC

Auf der Sensor+Test zeigten sich die Sensor-Hersteller wieder von ihrer besten Seite. So manches neue Produkt gab es zu sehen, und auch die Forschung präsentierte einige Ergebnisse auf dem Weg zur Marktreife. Wir zeigen Ihnen die Highlights aus Nürnberg.

Sensor+Test: Neues aus Entwicklung und Forschung

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© Micronas
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