Schwerpunkte

Rohde&Schwarz:Neuer Trigger & Dekodierer

MIPI-Alliance: Gezielte Fehlersuche an MIPI M-PHY-Schnittstellen

03. August 2016, 11:49 Uhr   |  Verena Winkler

MIPI-Alliance: Gezielte Fehlersuche an MIPI M-PHY-Schnittstellen
© Rohde & Schwarz

Gezielte Fehlersuche an MIPI M-PHY-Schnittstellen mit neuer Trigger- und Dekodier-Option für RTO2000-Oszilloskope.

Kommunikations- und Konsumgeräte benötigen schnelle Schnittstellen für die Übertragung und Verarbeitung von Multimediadaten. Für diesen Zweck wurde der MIPI M-PHY-Standard als physikalische Schnittstelle definiert. R&S unterstützt mit Trigger- und Dekodieroptionen die Inbetriebnahme und Fehlersuche.

Die

RTO-K44

-Option von

Rohde & Schwarz

enthält Trigger- und Dekodierfunktionen für die Fehlersuche von MIPI M-PHY-basierten Protokollen. Definiert als physikalische Schicht, ist M-PHY Grundlage für Protokollstandards, die für schnelle Datenübertragungen im Ecosystem von mobilen Endgeräten konzipiert sind. M-PHY wird beispielsweise mit CSI-3 in Kameras oder mit UFS in Speicherkomponenten für Multimediaanwendungen verwendet. Mit DigRF rev.4, UniPort oder LLI kommt die MIPI M-PHY-Schnittstelle in der Chip-to-Chip-Kommunikation vor.

Hersteller von Prozessoren und Kommunikations-ICs bzw. Speicherkomponenten für Mobiltelefone, Tablets oder Kameras designen und verifizieren mit der Trigger- und Dekodieroption

RTO-K44

zuverlässig ihre Produkte. Bei integrierten Schaltungen von mobilen Endgeräten ergeben sich häufig Probleme durch das dichte Nebeneinander von schnellen digitalen Schnittstellen und empfindlichen Funktionsblöcken (z. B. Funkmodulen).

RTO-K44

spürt diese Fehlerquellen auf und hilft sie zu beheben. Mit dieser neuen Oszilloskop-Funktion können Anwender dediziert auf Protokollereignisse der physikalischen Schicht zugreifen. Außerdem unterstützt

RTO-K44

höhere Protokollschichten des UniPro-Standards (ebenfalls von MIPI-Alliance definiert), um hohe Flexibilität bei der Wahl der Dekodierebene zu erreichen.

Messprogramm
© Rohde & Schwarz

Gezielte Fehlersuche an MIPI M-PHY-Schnittstellen mit neuer Trigger- und Dekodier-Option für RTO2000-Oszilloskope.

Viele protokollbezogene Triggerevents, wie

»

Start of frame

«

,

»

Data bursts

«

,

»

Line Control Commands

«

(LCC) oder verschiedene

»

Protocol Data Units

«

(PDU) ermöglichen eine gezielte Erfassung von Protokolldaten, die anschließend im Detail analysiert werden: Dekodierte Protokollelemente werden in Messkurven oder tabellarischer Form farbkodiert dargestellt.

M-PHY definiert verschiedene Stufen von Datenraten (Gear) im Low-Speed und High-Speed-Übertragungsmodus.

RTO2000

Oszilloskope haben eine Bandbreite von bis zu 4 GHz, deshalb ist die Fehlersuche für M-PHY-Implementierungen bis zum High-Speed Gear 2 (HS-G2) möglich. Im Low-Speed-Modus kann die Pulsweitenmodulation (PWM) oder Non-Return-to-Zero-Modulation (NRZ) verwendet werden.

RTO-K44

dekodiert beide Formate und unterstützt Multi-Lane-Anwendungen.

MIPI M-PHY-Trigger und Dekodier-Optionen sind ab sofort bei Rohde & Schwarz erhältlich. Mit 

RTO-K44 wird das

Oszilloskop-Anwendungsportfolio für MIPI-Schnittstellen erweitert, das Trigger- und Dekodier-Optionen für MIPI RFFE und MIPI D-PHY sowie eine Compliance Testlösung für MIPI D-PHY bereits enthält.

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Auf Linkedin teilen Via Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG