Schwerpunkte

17 Billiarden Rechenoperationen/Sekunde

KIT weiht Supercomputer HoreKa ein

30. Juli 2021, 15:35 Uhr   |  Nicole Wörner

KIT weiht Supercomputer HoreKa ein
© Riccardo Prevete, KIT

Ministerin Theresia Bauer und Vizepräsident Oliver Kraft bei der Einweihung des Supercomputers HoreKa am KIT.

Der neue Supercomputer des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zählt zu den 15 schnellsten Rechnern in Europa und zu den 13 energieeffizientesten der Welt. Nun wurde die 15-Millionen-Euro-Maschine feierlich in Betrieb genommen.

Die enorme Rechenleistung des Hochleistungsrechners Karlsruhe, kurz HoreKa, macht neue Erkenntnisse etwa in Klima-, Energie- und Medizinforschung möglich.

Insgesamt kann HoreKa eine Spitzenleistung von 17 PetaFLOPS – 17 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde – erbringen, was etwa der Leistung von rund 150.000 Laptops entspricht.

© Der neue Supercomputer des KIT einer der 15 schnellsten in Europa

Der neue Supercomputer des KIT einer der 15 schnellsten in Europa

Der 15 Millionen teure Supercomputer ist damit einer der schnellsten in Europa. Auf der zweimal im Jahr erscheinenden Top-500-Liste der schnellsten Rechner der Welt belegt HoreKa aktuell Rang 52.

Gleichzeitig gehört er auch bei der Energieeffizienz zur Weltklasse. »Supercomputer benötigen viel Energie, diese wird aber sehr viel effizienter als bei herkömmlichen PCs und Laptops eingesetzt«, sagt Dr. Jennifer Buchmüller, Leiterin des Bereichs High Performance Computing am Steinbuch Centre for Computing des KIT. Bei der Energieeffizienz landet HoreKa im internationalen Vergleich aktuell sogar auf Platz 13.

»Die beeindruckende Rechenleistung von HoreKa ermöglicht uns viele neue Entdeckungen in der Klima-, Energie- und Materialforschung sowie in den Lebenswissenschaften, ergänzt der Vizepräsident für Forschung des KIT, Professor Oliver Kraft. »Denn je schneller Hochleistungsrechner Daten verarbeiten, desto detailreicher und zuverlässiger werden die Simulationen, die damit gemacht werden können. HoreKa setzt aber nicht nur bei der Geschwindigkeit neue Maßstäbe, sondern auch bei der Energieeffizienz –  auch das ist beim Supercomputing und für die verantwortungsbewusste Forschung entscheidend.«

»Enorm leistungsstarke Supercomputer wie HoreKa sind ein unverzichtbares Werkzeug für unsere Wissenschaftler, wenn es darum geht, die dafür erforderlichen wissenschaftlichen Ergebnisse möglichst schnell zu erarbeiten und Lösungen zu entwickeln«, so der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka. »Darüber hinaus bietet HoreKa unseren Studierenden Gelegenheit für Forschungserfahrungen, die sie so nirgendwo sonst machen können.«

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