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Blaulichtgefährdung vereinfacht bewerten

16. April 2020, 13:00 Uhr   |  Nicole Wörner

Blaulichtgefährdung vereinfacht bewerten
© Andreas Acktun

Einfacher Messaufbau bestehend aus der Teleskopoptik TOP 150-BLH und dem Spektralradiometer CAS 140D für die direkte spektrale Strahldichtemessung zur Bestimmung der BLH-Gefährdung

Instrument Systems hat ein schnelles Messsystem zur Beurteilung von LEDs oberhalb von 360 nm entwickelt.

Die neue Teleskopoptik TOP 150-BLH basiert auf der bewährten Teleskopoptik TOP 200, hat aber nur eine einzige Blende mit 7 mm Durchmesser. Die Blendenöffnung ist in Höhe der Objektivlinse positioniert und entspricht der Referenzebene.

Über eine interne Blende wird für Testobjekte in 200 mm Entfernung ein Mess-Spot über 2,2 mm festgelegt. Dieser ist über eine interne Sucherkamera positionierbar.

In Verbindung mit einem kalibrierten Spektralradiometer CAS 140 D von Instrument Systems und der dazugehörigen Analyse-Software SpecWin Pro kann eine direkte spektrale Strahldichtemessung durchgeführt werden.

Zur effektiven Bewertung der Blaulichtgefährdung gibt die Norm IEC 62471 eine Gewichtungsfunktion vor, mit der die spektralen Messdaten multipliziert werden. Diese Funktion deckt den Wellenlängenbereich zwischen 300 und 700 nm ab und hat ein Maximum bei 435 bis 440 nm. In diesem Bereich verursacht blaues Licht photochemische Schäden an der Netzhaut.

Abhängig von der mit der Blaulichtgefährdungsfunktion bewerteten Strahldichte LB und der daraus berechneten maximalen Expositionszeit tmax ordnet die Analyse-Software die Lichtquellen in die von der Norm vorgegebenen vier Risikogruppen ein.

Dank des einfachen Messaufbaus sind schnelle und langzeitstabile Messungen auch in Produktionsanwendungen möglich. 

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