»Wir verkaufen Physik, und das in Zukunft verstärkt in Form von Systemen«

19. Oktober 2009, 12:40 Uhr | Engelbert Hopf, Markt&Technik
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Fortsetzung des Artikels von Teil 2

»Wir verkaufen Physik, und das in Zukunft verstärkt in Form von Systemen«


Explizit für den Einsatz in alternativen Antriebskonzepten hat das Team um den Leiter der Strategischen Entwicklung bei der Isabellenhütte, Dr. Ullrich Hetzler, das Strom- und Spannungsmessmodul IVT entwickelt. Basierend auf den Erfahrungen mit den konventionellen Batteriemanagementsystemen, entschieden sich die Entwickler wieder für den Einsatz der Shuntmethode. »In alternativen Antriebskonzepten bietet diese Methode insbesondere wegen ihrer deutlich höheren Genauigkeit, geringeren Temperaturabhängigkeit und hohen Langzeitstabilität deutliche Vorteile gegenüber einer Lösung mit magnetischen Stromsensoren«, versichert Dr. Hetzler.

Beim IVT ist die genaue Spannungsmessung mit 0,1 Prozent bei ±40 mV integriert. Bei der Strommessung liegt die Messgenauigkeit des Messmoduls IVT-A um etwa eine Zehnerpotenz höher als die entsprechender Lösungen auf Basis magnetischer Stromsensoren. Aktuell wird das Messmodul mit SPI- und in Kürze mit CAN-Schnittstelle ausgeliefert. Das modular aufgebaute IVT-A-System misst Strom, Spannung und Temperatur und wird in der Batterie des Hybrid- oder Elektrofahrzeugs mit einer Steuerungseinheit eingesetzt. »Damit werden wir in Zukunft einen zwar nur kleinen, aber äußerst wichtigen Beitrag zur Elektromobilität der Zukunft liefern«, ist man sich in der Führungsetage der Isabellenhütte sicher. 


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