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Gewinn stürzt im zweiten Quartal ab

Das Werk von Samsung in Hwaseong in Korea.
Das Werk von Samsung in Hwaseong in Korea.
© Samsung Electronics

Um 56 Prozent ist der Gewinn Samsung Electronics im zweiten Quartal eingebrochen, vor allem wegen Speicher-ICs.

Das Unternehmen erzielte im zweiten Quartal einen operativen Gewinn von 5,6 Mrd. Dollar (6.6 Brd. Won). Die nach einem zweijährigen Boom fallenden Preise für Speicher-ICs trugen am meisten dazu bei. Im IC-Geschäft von Samsung Electronics stürzte der Gewinn um 71 Prozent auf 3,4 Brd. Won ab, der Umsatz erreichte 16,1 Brd. Won. Im vergangenen Jahr hatte der Gewinn noch bei 11,6 Brd. Won gelegen. Das Unternehmen rechnet aber im zweiten Halbjahr 2019 mit steigenden Preisen, vor allem die Anwender im Sektor der Server würden wieder DRAMs bestellen. Das Unternehmen will seine Wettbewerbsfähigkeit im oberen Marktsegment stärken und plant, die sechste Generation der V-NAND-ICs in diesem Jahr auf den Markt zu bringen.

Allerdings musste Samsung auch im Bereich der Mobiltelefone einen um 42 Prozent fallenden Umsatz hinnehmen.

Außerdem wurde Samsung von den japanischen Exportbeschränkungen für Schlüsselmaterialien für die Chipfertigung getroffen.

Im Bereich der Displays verzeichnet Samsung bessere Geschäfte, die gute Nachfrage nach OLEDs hätte Verluste im Bereich der großen Displays kompensiert.

Das Foundry-Geschäft bezeichnet Samsung als robust. Die Nachfrage im Sektor der Applikationsprozessoren, die mit Hilfe von  und 8- und 10-nm-Prozessen gefertigt werden, sowie die Nachfrage nach Bildsensoren sei stark. Auch die Auslastung der 10- und 14-nm-Prozesse steige. Samsung wolle die Wettbewerbsfähigkeit über 6-nm-EUV-Prozesse stärken, erste Tape-outs der 5-nm-EUV-Prozesse würden ebenfalls folgen, die Entwicklung der 4-nm-EUV-Prozesse werde abgeschlossen.


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