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Vorläufige Zahlen von Schweizer

Konzernumsatz sinkt um 24,7 Prozent

28. Juli 2020, 14:04 Uhr   |  Newsdesk, zü

Konzernumsatz sinkt um 24,7 Prozent
© domoskanonos/stock.adobe.com

Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie war der Geschäftsverlauf von Schweizer im ersten Halbjahr 2020 auf Basis der vorläufigen Zahlen wesentlich schwächer als im Vorjahr.

Nach vorläufigen Zahlen erzielte die Schweizer Gruppe im ersten Halbjahr 2020 einen Konzernumsatz in Höhe von 45,4 Mio. Euro (1. HJ 2019: 60,2 Mio. Euro). Dies entspricht einem Rückgang von -24,7 Prozent. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) betrug im ersten Halbjahr -5,6 Mio. Euro (1. HJ 2019: +1,0 Mio. Euro). Die EBITDA Quote beträgt somit -12,4 Prozent (1. HJ 2019: +1,7 Prozent). Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) belief sich nach vorläufigen Zahlen auf -9,5 Mio. Euro (2019: -2,3 Mio. Euro).  Hierin sind Sondereffekte, insbesondere aus der Restrukturierung von 1,1 Mio. Euro enthalten.
Der Produktionsstart im neuen Werk in China erfolgte im April. Hieraus erwarten wir deutlich positive Impulse ab dem Jahr 2021. Dennoch steuert das Werk während der Hochlaufphase noch nicht positiv zum Konzernergebnis bei.

Die Erkenntnisse über den voraussichtlichen Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres haben sich mittlerweile gefestigt, so dass wir uns dazu entschieden haben, unsere aktuelle Prognose auf ein Szenario zu beschränken (bisher: eher optimistisches und eher pessimistisches Szenario). Auf dieser Basis erwarten wir einen Konzernumsatzrückgang in einer Spanne von -23 Prozent bis -28 Prozent (bisher im eher pessimistischen Szenario -20 Prozent bis -25 Prozent). Dies entspricht einem Umsatz von rund 87 Mio. Euro bis 93 Mio. Euro.
Des Weiteren erwarten wir eine EBITDA-Quote zwischen -8 Prozent und -12 Prozent (bisher im eher pessimistischen Szenario -4 Prozent bis -8 Prozent) für das aktuelle Geschäftsjahr. Dies entspricht einem EBITDA von circa -7 Mio. Euro bis -11 Mio. Euro.  
Das Management plant, die bereits im Jahr 2019 umfangreich eingeführten Kosteneinsparungsmaßnahmen im Sach- und Personalkostenbereich am Standort Schramberg, zu erweitern. Hierbei geht es vorwiegend um eine weitere Personalreduktion, Anpassung der Investitionsplanungen und weitere Maßnahmen im Sach- und Materialkostenbereich. Der Hochlauf in China wird entsprechend der Auslastungssituation erfolgen.

Die endgültigen Zahlen werden für den 7. August erwartet. 

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