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Startschuss für erste bayrische KI-Fabrik

30. Juni 2021, 14:42 Uhr   |  Karin Zühlke

Startschuss für erste bayrische KI-Fabrik
© TUM / Bildnachweis ©Fabian Vogl/TUM

v.l.n.r.: Professor Sami Haddadin, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Dr. Maria Danninger bei der Grundsteinlegung mit Hilfe eines ferngesteuerten Franka Panda.

Der Elektronikdienstleister TQ ist Konsortialpartner der Leuchturm-Initiative KI.Fabrik Bayern und zeichnet für das Teilprojekt Production-as-a-Service verantwortlich. Die symbolische Grunsteinlegung fand am 23. Juni in München statt.

Die symbolische Grundsteinlegung im Deutschen Museum in München war der feierliche Auftakt zur Umsetzung der visionären Idee „Fabrik der Zukunft“, einer Leuchtturm-Initiative der Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM) und der Technischen Universität München (TUM). Der bayerische Staat unterstützt die TUM für dieses Projekt mit einer Summe von 15 Mio. Euro. Einer der handverlesenen, hochrangigen Konsortionalpartner der KI.Fabrik ist die TQ-Group aus Seefeld, die als einziger Industriepartner auch eine aktive Teilprojektleitung übernimmt. In seiner Verantwortung für den Bereich Production-as-a-Service (PaaS) bringt das Unternehmen seine umfangreiche Erfahrung bezüglich Digitalisierung und Automatisierung in der Produktion als Hersteller und Dienstleister ein.

Die TQ-Group produziert heute über 6.500 verschiedene Produkte unter Nutzung von KI und mithilfe von Robotern – und das in einer sehr hohen Variantenvielfalt und mit flexiblen Stückzahlen, vom kleinen Modul bis hin zum kompletten Fahrkartenautomaten. Selbst Roboter werden bei TQ von Robotern gebaut – in Form des Franka Emika Panda. Bei der Steuerung der Produktion kommt KI ebenso zum Einsatz wie bei der finalen Prüfung, was die Prozesse deutlich beschleunigt. „Wir haben eine Vielzahl an Produkten, die potenziell in einer KI.Fabrik produziert werden könnten“, meint Stahl, „und wir wollen im Rahmen der Initiative ganz fokussiert an der Realisierung praxisgerechter Lösungen mitwirken.“

Innovation und Weiterentwicklung der Technologien in Fertigung und Produktion sind nach Einschätzung des erfahrenen Unternehmers sehr wichtig für die Sicherung des Wirtschaftsstandorts Deutschland „Gerade angesichts der Herausforderungen, die wir in der Pandemie erfahren, wollen wir als Teil der Initiative zeigen, dass die innovativen Ideen aus der Wissenschaft, solide umgesetzt in die Praxis, erhebliche Wettbewerbsvorteile für den Standort Deutschland bringen“, so Stahl weiter. Das betrifft zum einen die Lösung vor Ort in Deutschland – auch in Kleinstmengen – wettbewerbsfähig produzieren zu können sowie zum anderen die Vision, mittels ferngesteuerter Roboter, die als Avatare eingesetzt werden, remote beispielsweise Arbeitsvorbereitung oder Servicearbeiten durchführen zu können.

Da die flexible Produktion in der KI.Fabrik deutlich ressourcenschonender ist, hilft diese Entwicklung auch, das Thema Nachhaltigkeit voranzubringen. „Wir bei TQ setzen heute bereits auf die papierlose Fabrik und investieren in Industrie 4.0. Umso mehr freuen wir uns, nun mit der TU München, unserem langjährigen Partner beim Thema Robotik und Antriebstechnologie, die KI.Fabrik Realität werden zu lassen. Damit hoffen wir auch, den Innovationsstandort Deutschland und seine hiesigen Talente fördern zu können“, ergänzt Stefan Schneider, Geschäftsführer der TQ-Group.
Kreative Köpfe zu fördern und damit Innovationen zu ermöglichen, ist tief in der Unternehmenskultur der TQ-Group verankert. Das Unternehmen bildet regelmäßig junge Menschen in verschiedensten, zukunftsgerichteten Berufen aus und bietet heute rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Arbeitsplatzsicherheit bei gleichzeitig spannenden Entwicklungsperspektiven.

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