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Zollner Elektronik

Per VR-Brille durch die digitale Fabrik

22. Oktober 2020, 09:29 Uhr   |  Karin Zühlke

Per VR-Brille durch die digitale Fabrik
© Zollner

Auf den Monitor projiziert: die perfekt simulierte Produktionsumgebung, in die man eintaucht, sobald man die VR-Brille aufsetzt. Mit dem Controller in der Hand lassen sich Maschinen anheben und versetzen.

VR-Brille auf, und schon steht man mittendrin in der digitalen Fabrik: Auf diese Weise spielt Zollner Elektronik Arbeitsabläufe in der virtuellen Realität eines computergenerierten Produktionsumfelds wirklichkeitsgetreu durch.

Das Unternehmen mit 20 Standorten weltweit, von denen die meisten bereits als digitales Werk existieren, untersucht derzeit, wie sich Virtual Reality in der Fabrikplanung einsetzen lässt. Erste Einschätzung von Kunden und Mitarbeitern: Die Methode ist vielversprechend. Die Kombination von Virtual Reality und digitaler Fabrik ermöglicht es, dass mehrere Personen an unterschiedlichen Orten in denselben virtuellen Fertigungsbereich eintauchen können. Teile greifen und ablegen, Maschinen und Werkzeuge aus verschiedenen Perspektiven betrachten und ihre Position im Raum verändern – all das ist möglich. Versuche mit Mitarbeitern aus deutschen Zollner-Werken sowie den Standorten in den USA und Rumänien haben gezeigt, dass das gemeinsame Arbeiten im virtuellen Raum zu verbesserter Kommunikation während der Planung und somit zu Zeitersparnis und besseren Ergebnissen führt.

Bei einer internen Befragung bescheinigten Anwender aus den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen der Virtual Reality großes Potenzial bei der Konzeption von Fertigungsbereichen. Auch Kunden waren von der neuartigen Präsentationsmethode begeistert, die die Fertigungslinien für ihre Produkte unmittelbar erfahrbar macht.

Um die Technologie zu nutzen, ist eine spezielle Hardware notwendig, die aus VR-Brillen, Sensoren, Controllern für die Handerkennung und die Bedienereingaben sowie einem leistungsfähigen Computer besteht. Die Software dazu kommt von Siemens: Zollner nutzt das Tecnomatix-VR-Tool.

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