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Automotive-Umfrage

Rüdiger Scheel, Vice President Automotive bei Murata Europe
© Markt&Technik

Rüdiger Scheel, Murata:

Mit der Mehrzahl der Kunden arbeiten wir mit Konsignationslager-Konzepten. Diese Lager sind in Europa noch nicht abgebaut und werden von uns auf Basis der Kundenbedarfe auch wieder aufgefüllt. In China selbst hat die Fertigung im Automotive-Markt wieder angezogen, und es kommt zu einzelnen Engpässen auf Grund von Shutdowns in Asien, die wir jedoch weitestgehend mit Lieferungen aus Japan kompensieren können.

Dadurch, dass einige Werke von einem Shutdown, oder auch teilweisen Shutdowns betroffen sind, haben wir eine gute Auslastung in unseren Werken. Auch sorgen Telecom und EDP für gute Auslastung. Was Automotive angeht, gehen wir nicht davon aus, dass die Umsatzausfälle in 2020 aufzuholen sind, da die Bedarfseite weggebrochen ist. Wir gehen aktuell von einem Einbruch von 15 bis 25 Prozent bei Automotive aus. Wie massiv der Einbruch wirklich ausfällt, wird von der Geschwindigkeit des Wiederanlaufs und auch der Ausgestaltung der aktuell diskutierten staatlichen Absatzhilfen abhängen.