Absichtserklärung unterzeichnet

FEV und ProLogium wollen Festkörperbatteriesysteme entwickeln

23. Juni 2022, 12:12 Uhr | Kathrin Veigel
FEV ProLogium Festkörperbatterien
FEV und ProLogium haben ein MOU zur Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Solid-State-Batteriesystemen unterschrieben.
© FEV

Der Festkörperbatterien-Hersteller ProLogium und FEV arbeiten künftig bei der Entwicklung von Festkörperbatteriesystemen zusammen. Beide Unternehmen nutzen ihr Know-how, um Energiespeichersysteme zu entwickeln, die auf ProLogiums Solid-State-Battery-Technologie basieren.

Im Rahmen der Absichtserklärung werden sich der Entwicklungsdienstleister im Mobilitäts- und Energiesektor FEV und ProLogium darauf konzentrieren, die Batterieentwicklung für Kunden, die Vertriebsaktivitäten und die Zell-/Modul-Verifizierung auf Basis der Festkörperbatterietechnologie von ProLogium zu realisieren.

»Als technologieoffener Entwicklungsdienstleister arbeiten wir an Festkörperbatterielösungen im Bereich der E-Mobilität. Mit ProLogium haben wir dazu einen renommierten Zellhersteller als Partner gewinnen können, der führend in der SSB-Technologie ist«, so Prof. Stefan Pischinger, Präsident und CEO, FEV Group. ProLogium sei eine ideale Ergänzung zur 360-Grad-Batterieentwicklung von FEV. 

FEV verfügt über langjährige Erfahrung in der Batterieentwicklung. Das maßgeschneiderte Design und die Integration von Batteriesystemen berücksichtigen sowohl das Batteriemanagementsystem als auch die Zellen, Module und Packs. Je nach Anwendung bietet das Unternehmen Lösungen mit hoher spezifischer Leistungs- und Energiedichte. Mit eDLP bei Leipzig betreibt FEV das weltweit größte unabhängige Batterieentwicklungs- und Testzentrum für Hochvoltbatterien.

Festkörperbatterien gehören zu den vielversprechendsten Technologien, die Vorteile gegenüber Lithium-Ionen-Batterien mit flüssigen Elektrolyten bieten, die in der E-Mobilität meist eingesetzt werden. Darüber hinaus überzeugen SSBs durch einen zusätzlichen Laufleistungsvorteil aufgrund ihres geringeren Gewichts und kleineren Volumens bei gleicher Kapazität. »Um das Beste aus dieser Technologie herauszuholen, liegen die Kernkompetenzen in der Zellentwicklung, aber auch in der Integration auf Pack-Level und in den Algorithmen zur Steuerung der Technologie. Andernfalls könnten die Vorteile in Bezug auf Energiedichte, Lebensdauer und Sicherheit nur teilweise realisiert werden«, so Pischinger.

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