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Elektroautos ohne Ladekarte laden

BayWa und Hubject starten Projekt zu plug&charge

25. März 2020, 16:00 Uhr   |  Stefanie Eckardt

BayWa und Hubject starten Projekt zu plug&charge
© BayWa

BayWa und Hubject starten ein Projekt zu plug&charge. Damit soll es einfacher werden, Strom zu laden.

BayWa Mobility Solutions und Hubject haben ein Projekt gestartet, das plug&charge gemäß der ISO 15118 zur Serienreife bringen soll. Die ISO stellt sicher, dass die Kommunikationsprozesse zwischen der Infrastruktur und dem Fahrzeug vor Zugriffen von außen und vor Manipulation geschützt sind.

Strom laden noch bequemer und verlässlicher machen – darauf zielt plug&charge nach dem ISO-Standard 15118 ab. Dahinter steht das Prinzip anstecken – laden – weiterfahren. Die Software im Fahrzeug authentifiziert das Fahrzeug, registriert den Preis und stößt in Echtzeit den Abrechnungsprozess an, all dies ohne Interaktion des Fahrers und ohne Ladekarte – diese ist jetzt im Fahrzeug integriert. Der ISO-Standard 15118 stellt sicher, dass die Kommunikationsprozesse zwischen der Infrastruktur und dem Fahrzeug vor Zugriffen von außen und vor Manipulation geschützt sind. Erste ISO 15118-fähige Fahrzeuge gibt es bereits, etwa den SmartEQ von Daimler oder den Audi e-tron.

Neben der Integration der Ladekarte ins Fahrzeug sollen mit plug&charge weitere Mehrwertdienste geschaffen werden, wie zum Beispiel die Vorabreservierung eines Ladepunktes oder Routeninformationen zur Ladeinfrastruktur – zusätzliche Erleichterungen also für den Fahrer eines Elektrofahrzeugs.

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