Digitalisierung der Fertigung

German Edge Cloud holt IBM-Experten für Industrie 4.0

19. Januar 2022, 11:42 Uhr | Ute Häußler
Digitalisierung IIoT Transformation Entwicklung Testfabrik Digital Cloud Industrie 4.0
Plamen Kiradjiev kommt von IBM zum Digitalisierungsdienstleister der Friedhelm Loh Gruppe.
© GEC

Plamen Kiradjiev ist neuer Leiter des Solution Architects-Bereich bei German Edge Cloud (GEC). Der Experte für die Digitalisierung von industriellen Fertigungsprozessen war zuvor 27 Jahre bei IBM tätig, zuletzt als Global CTO für den Bereich Industrie 4.0.

Diese Personalie hat ihren Ursprung in einer Kooperation. IBM und die German Edge Cloud als Digitalisierungspartner der Friedhelm Loh Group arbeiten zusammen, um hybride Cloud-Architekturen am Edge anzubieten. Zu Beginn des Jahres kam mit Plamen Kiradjiev ein technischer Experte mit Führungserfahrung von IBM zu GEC und leitet dort den neu geschaffenen Bereich Solution Architects.

»Bereits von Anfang der Kooperation habe ich erkannt, dass GEC bei der Implementierung der Factory Edge Appliance den richtigen Nerv getroffen hat. Es ist ein reizvoller Ansporn, die Architektur-Ideen mit dem Team hier weiterzuentwickeln, aber auch Synergien mit den Schwesterunternehmen Rittal und Eplan entlang der Wertschöpfungskette für die gemeinsamen Kunden zu schaffen,« sagt Kiradjiev zu seinen Beweggründen, die Position des Director of Solution Architects zu übernehmen.

»Wir freuen uns sehr, mit Plamen Kiradjiev einen ausgewiesenen Experten und Digitalisierungs-Vorreiter der industriellen Fertigung an Bord zu haben«, sagt Dieter Meuser, Geschäftsführer der German Edge Cloud. Meuser will mit der neuen Abteilung und Kiradjievs Expertise die Schlagkraft erhöhen, um produzierende Unternehmen fit für integrierte Produktionsabläufe und die Lieferketten der Zukunft zu machen.

Die Architektur zur Brownfield-Digitalisierung

»Zum einen kommt es darauf an, die Daten im Werk ohne Sicherheitsbedenken von Anfang an nutzbar zu machen. Zum anderen lässt die systematische Wiederverwendung der einzelnen Use-Cases per Copy-Paste andere Werke davon profitieren. Beides dank einer leistungsfähigen Architektur.«

Insbesondere beim Modernisieren von fabrikinternen IT- Infrastrukturen (Brownfield) sei es eine erfolgskritische Anforderung, eine zukunftsweisende Digitale Produktionsplattform unter Berücksichtigung der bereits bestehenden IT-Architektur zu entwickeln. Dann müssen die Learnings für den weiteren Ausbau zum Beispiel anderer Werke nutzbar gemacht werden. Die IT-Experten benötigten dafür tiefes Verständnis für die industriellen Automatisierungs-Abläufe. »Das Ergebnis müssen offene Digitale Produktionsplattformen sein, die für die Produktionsmitarbeiter ohne tiefe IT-Kenntnisse handhabbar sind und gleichzeitig langfristig vielseitige Ausbaumöglichkeiten bieten«, sagt Kiradjiev.
 

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