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3D-Kameras für kollaborative Roboter

04. November 2020, 17:11 Uhr   |  Andreas Knoll

3D-Kameras für kollaborative Roboter
© IDS Imaging Development Systems

In einem Gehäuse aus faserverstärktem Kunststoff sind die 3D-Kameras »Ensenso N40« und »Ensenso N45« untergebracht.

Ensenso hat seine 3D-Kamera-Serie »Ensenso N« um die Modelle N40 und N45 erweitert, die sich innen wie außen durch ein neues Design auszeichnen. Die Ensenso-N-Kameras sind für 3D-Anwendungen in der Robotik und der automatisierten Serienproduktion konzipiert und entsprechen den Schutzarten IP65/67.

Vertrieben werden die Kameras weltweit exklusiv von IDS Imaging Development Systems.

Mit geringem Gewicht und abgerundeten Kanten eröffnen N40 und N45 neue Einsatzmöglichkeiten, etwa in der kollaborativen Robotik. Ihr Gehäuse besteht aus faserverstärktem Kunststoff und ist deshalb leicht, was beim Einsatz auf einem Roboterarm die Belastung der Robotermechanik reduziert. Außerdem verringern die abgerundeten Kanten das Verletzungsrisiko – ein Vorteil in Anwendungen mit Cobots.

Überarbeitet hat Ensenso für die neuen 3D-Kameras auch die Elektronik: Der verbesserte Infrarot-Projektor ermöglicht eine höhere Lichtleistung und bietet optimiertes Hitze-Management. Daraus resultieren unter anderem bessere Datenqualität bzw. höhere Taktraten. Der Projektor ist wahlweise mit blauer Beleuchtung im sichtbaren Bereich (465 nm) oder mit Infrarot-Beleuchtung (850 nm) verfügbar.

Die neuen Varianten arbeiten je mit zwei monochromen CMOS-Sensoren (Global-Shutter, 1280 x 1024 Pixel) und sind mit verschraubbaren GPIO-Steckverbindern für Trigger und Flash ausgestattet. Durch Power-over-Ethernet erfolgen Datentransfer und Stromversorgung über ein und dasselbe Kabel. Der Ensenso-Selektor auf der IDS-Website unterstützt Kunden bei der Auswahl des geeigneten Kameramodells.

Für besonders detailreiche Punktwolken sorgt auch ein neues Stereomatching-Verfahren, das mit dem Ensenso-SDK 3.0 als neuer Standard für alle Modelle zur Verfügung steht. »PatchMatch« arbeitet in einem großen Distanzbereich bei unterschiedlichen Objektentfernungen effektiv und ohne signifikante Auswirkungen auf die Ausführungsgeschwindigkeit des Algorithmus. Davon profitieren beispielsweise Anwendungen, bei denen großen Volumina in möglichst kurzer Zeit erfasst werden sollen.

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