Neuer Tektronix CEO Mark Tremblay

»Embedded-Markt bleibt ein Fokus für uns«

1. März 2019, 14:05 Uhr | Markus Haller

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»Entwickler müssen Systeme für deutlich niedrigere Spannungen als gewohnt auslegen«

Elektronik: Im vergangenen Jahr wurde die MSO6-Serie vorgestellt und sie wird in diesem Jahr auch auf der embedded world zu sehen sein. Wie hat die Embedded Commu­nity bis jetzt darauf reagiert?

Tremblay: Die Reaktion war sehr gut. Wir haben bereits auf die Innovationen, die mit den Oszilloskopen der Serie 5 kamen, positive Reaktionen bekommen. Zu nennen sind beispielsweise der kapa­zitive Full-HD-Touchscreen, der 12-Bit-A/D-Wandler, die acht Eingangskanäle und die FlexChannel-Eingänge.

Die meisten Innovationen haben wir für die MSO6-Serie übernommen. Die wichtigste Weiterentwicklung ist wohl der neue TEK061-Frontend-ASIC. Damit erreichen wir das branchenweit niedrigste Eingangsrauschen und zwar dort, wo es am meisten da­rauf ankommt: bei einer hohen Empfindlichkeit.

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Für Embedded-Entwickler: MSO der Serie 6 von Tektronix mit rauscharmem Frontend, bis zu 8 GHz Bandbreite und 25 GSa/s Abtastrate.
MSO der Serie 6 mit rauscharmem Frontend, bis zu 8 GHz Bandbreite und 25 GSa/s Abtastrate.
© Tektronix

Durch die Anforderungen der Endanwender, beispielsweise im Hinblick auf tragbare Geräte, müssen Embedded-Designer immer häufiger Batterien zur Stromversorgung einsetzen. Um die Erwartungen der Endanwender hinsichtlich der Batterielaufzeit der Geräte erfüllen zu können, muss der Entwickler dann sein System für deutlich niedrigere Spannungen auslegen als er es gewohnt ist.

Hat er ein Oszilloskop mit extrem geringem Eingangsrauschen zur Verfügung, kann er auch sehr kleine Mess­signale untersuchen, ohne dass sie im Rauschen des Messgeräts untergehen.

Elektronik: Was kann der Embedded-Entwickler für 2019 von Tektronix erwarten?

Tremblay: Ich kann Ihnen leider noch keine Details verraten, aber wir freuen uns sehr auf die in diesem Jahr geplanten Neuvorstellungen. Von vielen dieser Lösungen werden die Embedded-Entwickler direkt profitieren können.

 

Mark Tremblay

ist seit Januar 2019 President von Tektronix. Der gebürtige Kanadier wechselte von Thermo Fisher Scientific, wo er zuletzt als President der Chemical Analysis Division tätig war. Zuvor hatte er verschiedene Führungspositionen bei Technologieunternehmen wie DigitalGlobe, Z Corporation und Syncline. Er Schloss an der Stanford University mit dem Ph.D. in Ma­schinenbau ab und hat einen MBA-Abschluss der Harvard Business School.


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