Schwerpunkte

LWL-Steckermikroskop von Exfo

LWL-Stecker unter der Lupe

13. Januar 2021, 16:55 Uhr   |  Nicole Wörner

LWL-Stecker unter der Lupe
© Exfo

Das LWL-Steckermikroskop beginnt mit der Steckeranalyse sofort nach dem Aufstecken, es ist also nicht mal ein Knopfdruck erforderlich.

Angaben des kanadischen Messtechnikherstellers Exfo zufolge sind knapp 80 % aller Netzwerkausfälle auf verunreinigte oder beschädigte Stecker zurückzuführen. Hier setzt Exfo mit dem neuen Steckermikroskop FIP500 an.

Das ab Februar 2021 beim Exfo-Distributor Opternus erhältliche FIP-500 bietet sich überall dort an, wo es darum geht, eine Vielzahl von Steckern zu inspizieren, oder für Umgebungen, in denen Mehrfaserstecker wie MPO oder QODC zum Einsatz kommen. 

Das Steckermikroskop arbeitet komplett autark, es ist kein Anschluss an externe Geräte nötig. Das Gerät beginnt sofort nach dem Aufstecken mit der Steckeranalyse, es ist also nicht mal ein Knopfdruck erforderlich. Die Onboard-Auswertesoftware zeigt binnen Sekunden das Ergebnis mit rotem oder grünem Licht an. 

Die hochgradig wiederholbaren Messungen sind schnell erledigt: Die Analyse beispielsweise eines 12-Faser-MPO-Steckers dauert gerade einmal zehn Sekunden, für einen 24-Faser-Stecker benötigt das FIP-500 nur 14 Sekunden vom Aufstecken bis zum Speichern. Dank Schnellverschluss gelingt ein Wechsel der Steckeradapter im wahrsten Sinne des Wortes im Handumdrehen.

Der integrierte Speicher fasst bis zu 10.000 bzw. 1800 Ergebnisse von Einzel- bzw. Mehrfasersteckern. Die Detailbetrachtung erfolgt über das Touchdisplay des Gerätes. Eine Arbeitsbereichsbeleuchtung ist ebenfalls integriert, trotzdem reicht eine Akkuladung für einen ganzen Arbeitstag.

Die Verbindung zum Internet erfolgt via Handy per Bluetooth oder mit dem integrierten WiFi-Modul. 
 

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