Globale Abdeckung fürs IoT Sigfox kooperiert mit Eutelsat

Dipl.-Ing. Aurelius Wosylus
leitet seit März 2016 das Münchner Büro des französischen IoT-Netzwerk-Unternehmens Sigfox.
Aurelius Wosylus, Director Sales & Partners Germany von Sigfox: »Mit der Satellitenkommunikation als Ergänzung zu unserer terrestrischen Konnektivität erzielen wir die Abdeckung auch in gänzlich unzugänglichen Gebieten – bezahlbar und zu mit geringem Leistungsbedarf für die Übertragung mit geringen Datenraten.«

Für Sigfox soll es keine Weißen Flecke mehr geben: Tieffliegende Satelliten stellen jetzt die Konnektivität in abgelegen Gebieten sicher.

So lassen sich beispielsweise Container auf ihrer Reise durch die Wüste verfolgen. Dazu erforderlich ist eine gerichtete Antenne am Objekt sowie das entsprechende Sigfox-Modul. »Mit der Satellitenkommunikation als Ergänzung zu unserer terrestrischen Konnektivität erzielen wir die Abdeckung auch in gänzlich unzugänglichen Gebieten – bezahlbar und zu mit geringem Leistungsbedarf für die Übertragung mit geringen Datenraten«, sagt Aurelius Wosylus, Director Sales & Partners Germany von Sigfox.

Dazu hat Eutelsat Communications, einer der weltweit führenden Satellitenbetreiber, einen Nanosatelliten bei Tyvak International SRL geordert. Dieses Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft von Terran Orbital Corporation, ein Anbieter von Nanosatelliten- und Mikrosatelliten.

Der neue Nanosatellit Eutelsat LEO for Objects (ELO),  dessen Start für 2019 geplant ist, dient als Backhaul für Informationen von Objekten in Gebieten, die nicht von terrestrischen Netzen versorgt werden, und bietet Redundanz für bestehende terrestrische Netze.

Sigfox wird mit Eutelsat an zwei Aspekten arbeiten: An der Analyse des Spektrums, welches der Satellit in den ISM1-Frequenzbändern nutzt, sowie an der Verarbeitung der Daten von Objekten. ELO wird auch die Konnektivität für andere Frequenzbänder testen. Die Synergien, die sich aus der Partnerschaft mit Sigfox und anderen strategischen Allianzen in der Telekommunikationsbranche ergeben, dürften Eutelsat neue Chancen in diesem schnell wachsenden Markt eröffnen.

Auf einer sonnensynchronen Umlaufbahn zwischen 500 und 600 km Höhe wird der ELO Satellit Daten von angebundenen Objekten auf der ganzen Welt sammeln. Er ist hierfür mit den gleichen omni-direktionalen Antennen ausgestattet, die bereits von terrestrischen IoT-Netzwerken verwendet werden. Die Daten werden täglich an eine Bodenstation auf Svalbard, einem norwegischen Archipel im Arktischen Ozean, übertragen.

»Mit der Entwicklung dieses Nanosatelliten beschreiten wir neue Wege und demonstrieren wie sich terrestrische Netze und der Satelliten komplementär betreiben lassen«, sagt Jean-Hubert Lenotte, Chief Strategy Officer von Eutelsat.

Aurelius Wosylus, Director Sales & Partners Germany von Sigfox: »Mit der Satellitenkommunikation als Ergänzung zu unserer terrestrischen Konnektivität erzielen wir die Abdeckung auch in gänzlich unzugänglichen Gebieten – bezahlbar und zu mit geringem Leistungsbedarf für die Übertragung mit geringen Datenraten.«