STMicroelectronics Mehrheitsbeteiligung an SiC-Waferhersteller übernommen

Die Prüfschwelle, die künftig ab einer Beteiligung von 10 Prozent greifen soll, bezieht sich nur auf sicherheitsrelevante Bereiche, also etwa Verteidigung oder kritische Infrastrukturen.
Die Prüfschwelle, die künftig ab einer Beteiligung von 10 Prozent greifen soll, bezieht sich nur auf sicherheitsrelevante Bereiche, also etwa Verteidigung oder kritische Infrastrukturen.

STMicroelectronics hat eine Vereinbarung über den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung am schwedischen SiC-Waferhersteller Norstel AB unterzeichnet.

Gemäß des Vertrags wird STMicroelectronics 55 Prozent des Aktienkapitals von Norstel erwerben, mit der Option, die restlichen 45 Prozent unter bestimmten Bedingungen ebenfalls zu übernehmen. Passiert das, geht es um eine Übernahme im Gesamtwert von 137,5 Mio. Dollar, finanziert aus verfügbaren liquiden Mitteln.

»ST ist heute das einzige Halbleiterunternehmen, das Siliziumkarbid in Automobilqualität in Serie produziert«, erklärt Jean-Marc Chery, President und CEO von STMicroelectronics. Das Unternehmen wolle sein starkes Momentum im Bereich SiC nutzen und die Marktführerschaft beibehalten und zwar in einem Markt, der 2025 auf mehr als 3 Mrd. Dollar geschätzt wird, »Der Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an Norstel ist ein weiterer Schritt zur Stärkung unseres Siliziumkarbid-Ökosystems: Es wird unsere Flexibilität erhöhen, die Ausbeute und Qualität verbessern und unsere langfristige SiC-Roadmap und unser Geschäft unterstützen.«

Norstel mit Sitz in Norrkoping, Schweden, wurde 2005 als Spin-off der Linköping University gegründet. Das Unternehmen entwickelt und produziert 150-mm-SiC-Bare- und Epitaxie-Wafer.