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Wachstum vor geplanter Sprint-Fusion

02. Mai 2018, 06:41 Uhr   |  dpa, Heinz Arnold

Wachstum vor geplanter Sprint-Fusion
© T-Mobile US

John Legere, CEO von T-Mobile: »Wir haben den Wandel in einer lahmen, nicht mehr recht funktionierenden und arroganten Industrie Schub gegeben, der Mobilfunk sah danach ganz anders aus. Der Schwung setzt sich fort!«

Im ersten Quartal steigerte T-Mobile US den Umsatz um fast 9 % auf 10,5 Mrd. Dollar. Eine gute Ausgansposition für die Fusion mit Sprint – mehr nicht.

Die guten Geschäftszahlen teilte das Unternehmen, das in einer Fusion den Rivalen Sprint schlucken will, am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Allerdings bleibt abzuwarten, ob die US-Behörden auch diesmal wie schon einmal anlässlich einer beabsichtigten Fusion im Jahr 2014 die Übernahme an wettbewerbsrechtlichen Bedenken scheitern lassen werden.

Das um Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von T-Mobile US wuchs um 11 % auf 3,0 Milliarden Dollar (2,5 Mrd. Euro). Damit wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen, was die Aktie nachbörslich steigen ließ.

Der drittgrößte US-Mobilfunker gewann nach Abzug von Kündigungen 617.000 neue Telefon-Vertragskunden unter eigener Marke hinzu. Das seien mehr neue Kunden als Verizon, Comcast und AT&T zusammen gewonnen hätten. Gemeinsam mit Sprint hätte T-Mobile nach eigenen Angaben rund 127 Millionen Kunden und würde einen Umsatz von 76 Milliarden Dollar erreichen. Damit würde den US-Platzhirschen AT&T und Verizon ein großer Konkurrent erwachsen.

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2. Vielversprechender Merger – aber wird er diesmal klappen?

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