USB-Verbindungen mit einer 32-bit-MCU umsetzen #####

16. September 2009, 11:22 Uhr |
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USB-Verbindungen mit einer 32-bit-MCU umsetzen

Starterkit erleichtert den Einstieg

Das Starterkit SK-FR80-120PMCUSB stellt zusätzlich zur MCU einige weitere Komponenten wie einen Feuchtigkeitssensor, verschiedene Taster, ein Poti sowie zwei 7-Segment-Anzeigen und einen Buzzer zur Verfügung. Über SPI kann der beigefügte FRAM-Speicher von Typ MB85RS256 genutzt werden. Mit im Paket ist weiterhin eine Evaluations-Version der Softune-Workbench, die eine Windows-basierte Entwicklungsoberfläche mit C-Compiler sowie einen Monitor-Debugger umfasst. Um den Einstieg in USB leichter zu machen, werden eine komplette USB-API für die Funktion wie auch der Host mitgeliefert, die in Zusammenarbeit mit Thesycon erstellt wurden und auch kommerziell frei verwendbar sind.

Des Weiteren ist ein USB-Bootloader in Vorbereitung (für 16-bit-MCUs ist er bereits verfügbar). Mit Hilfe dieses Bootloaders lädt die MCU ihre neue Firmware von einem Speicher-Stick und programmiert den Flash-Speicher neu (bis auf den Bootloader-Sektor).

Um den Flash-Speicher des MB91-F662 zu programmieren, kann auf verschiedene Schnittstellen zurückgegriffen werden. Standard ist die serielle Schnittstelle. Mittels einer speziellen PC-Software ist aber auch das Programmieren direkt über USB möglich.

Soll der MB91F662 in einem Endgerät zum Einsatz kommen, welches später mittels USB mit einem PC verbunden werden soll, stellt sich die Frage, wie das Gerät sich dem PC „vorstellen“ soll. Die Funktion wird dabei über die jeweilig verwendete USB-Klasse vorgegeben (z.B. HID-Maus), aber Angaben zum Hersteller und Gerätetyp sind ebenso notwendig. Diese Angaben werden mittels der VID (Vendor-ID, 16 bit) sowie der PID (Product-ID, 16 bit) übermittelt. VID und PID müssen eindeutig sein, deshalb werden diese ausschließlich vom USB-Implementers-Forum [1] vergeben. Für Prototypen oder auch Kleinserienprodukte kann aber auf Anfrage die VID von Fujitsu Microelectronics Europe (FME) mitverwendet werden. Dazu stellt FME eine Unterlizenz der VID und eine eindeutige PID zur Verfügung. fr


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