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Produktion von knappen Halbleitern

Intel fordert staatliche Hilfen in Europa

21. Juni 2021, 11:25 Uhr   |  WEKA Fachmedien Newsdesk mit dpa-Material (uh)

Intel fordert staatliche Hilfen in Europa
© Walden Kirsch/Intel Corporation

Der amerikanische Intel-Konzern hat sich erneut für staatliche Hilfen für die Halbleiterproduktion ausgesprochen. Die Deutschlandchefin Christin Eisenschmid sagte, dass die um 40 Prozent günstigere Herstellung in Asien dort staatliche Strategie ist.

»Es sollte ein günstiges Umfeld geschaffen werden, das es den Chipherstellern ermöglicht, mit einer Fertigung in Europa wettbewerbsfähig zu sein«, sagte Eisenschmid dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. In Asien könne um 40 Prozent billiger als in Europa produziert werden. Der größte Teil davon komme aus Subventionen, was seit vielen Jahren zur Industriestrategie der Regierungen gehöre. »Eine ähnliche Förderpolitik ist auch maßgeblich, um in Europa mehr Halbleiter zu fertigen«, wird Eisenschmid zitiert.

Intel betreibt eine Chipfabrik in Irland, plant einen weiteren Standort in Europa und erwartet dafür eine Förderung in Milliardenhöhe. Hoffnungen auf eine Ansiedlung macht sich derzeit auch Bayern, insbesondere die Gegend um Penzberg und Landsberg.

Chips sind im Moment wegen der Digitalisierung so begehrt, dass die Produktion nicht ausreicht. Deutsche Autobauer mussten deswegen bereits mehrfach ihre Produktion einschränken.

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