Abschlussbericht 2022 mit Videorückblick

70.000 waren auf der electronica

21. November 2022, 9:38 Uhr | Joachim Kroll
Foyer electronica 2022
Großer Andrang auf der electronica 2022: 70.000 internationale Besucher kamen nach München.
© Messe München

Die electronica feiert ein eindrucksvolles Comeback: Mit rund 70.000 Besuchern setzt die Veranstaltung ein starkes Signal als führender internationaler Treffpunkt der Elektronikbranche.

Auf der electronica 2022 traf sich vom 15. bis 18. November die internationale Elektronikbranche wieder live in München. 2.144 Aussteller, davon 64 Prozent aus dem Ausland, präsentierten auf der Weltleitmesse den rund 70.000 Besuchern ihre Innovationen für das gesamte Spektrum der Elektronik. Bei der letzten in Präsenz stattgefundenen electronica 2018 waren es 3100 Aussteller und 80.000 Besucher. Das tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch, denn mit dieser Bilanz gelang der electronica ein fulminantes Comeback. Dominierende Themen bei den begleitenden Foren und Roundtables waren Energiewende, Lieferkettenengpässe, Rohstoffknappheit und Fachkräftemangel zu diskutieren.

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Mit rund 70.000 Fachbesuchern feierte die electronica 2022 nach 4-jähriger, pandemiebedingter Pause ein gelungenes Comeback. Wir waren mit der Kamera vor Ort.

 

»Die electronica 2022 hat ihren Status als Weltleitmesse eindrucksvoll bestätigt und wiederum gezeigt, dass München DER Messestandort für die internationale Elektronikbranche ist«, resümiert Dr. Reinhard Pfeiffer, Geschäftsführer der Messe München. »Wir freuen uns sehr, dass wir bei den Besuchern nur etwa 14 Prozent unter dem Rekordergebnis von 2018 liegen und der Anteil an internationalen Besuchern mit rund 54 Prozent sogar höher ist als bei den Vorveranstaltungen – ein herausragendes Ergebnis in diesen Zeiten. Außerdem waren unsere Aussteller und Besucher laut der Messebefragung mit der electronica noch nie so zufrieden wie in diesem Jahr.«

Ihre Bedeutung als globale Leitmesse und Konferenzplattform der Elektronikindustrie habe die electronica auch in diesem Jahr wieder unter Beweis gestellt, so Dr. Gunther Kegel, Präsident des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI): »Die Stimmung ist positiv – nach vier Jahren endlich wieder live in München waren die Stände in den Messehallen gut besucht, viele Gespräche wurden geführt und wertvolle Kontakte geknüpft. Das zeigt einmal mehr: Das persönliche Treffen und der direkte Austausch auf Messen sind nicht zu ersetzen.«

Im Zeichen der Vernetzung

»Welch fulminantes Comeback der electronica!«, sagt Philip Harting, Fachbeiratsvorsitzender der electronica und Vorstandsvorsitzender der HARTING Technologiegruppe. »Sie war noch nie so international, so konkret in den Kundengesprächen, so zielgerichtet seitens der Besucher. Der Messeplatz München hat gezeigt, dass bei einem stimmigen Angebot, bei klaren Botschaften internationale Besucher den Weg nach Deutschland finden. Ich freue mich jetzt schon auf die electronica 2024.« Katja Stolle, Projektleiterin der electronica, bestätigt: »Die Aussteller waren äußerst zufrieden, sowohl was die Besucherqualität angeht als auch die Resultate der Kundengespräche, die meist auf höchster Entscheiderebene stattfanden. Beim Gang durch die Hallen konnte man deutlich spüren, wir sehr sich die Branche über ein Wiedersehen und den persönlichen Austausch freute.«

Bereits am Vorabend der Messe, 14. November, fand der CEO-Roundtable mit Wirtschaftsgrößen aus der Halbleiterindustrie statt. Jean-Marc Chery (STMicroelectronics), Jochen Hanebeck (Infineon), Gregg Lowe (Wolfspeed) und Kurt Sievers (NXP Semiconductors) diskutierten über globale Herausforderungen der Branche und ihre Visionen für die Zukunft einer All-Electric-Society. Dabei betonten die Diskussionsteilnehmer etwa, wie wichtig es sei, trotz Lieferkettenproblematik, Rohstoffknappheit und Fachkräftemangel die Notwendigkeit von Innovationen nicht aus dem Blick zu verlieren.

electronica in Zahlen

2.144 Aussteller reisten aus 48 Ländern und Regionen an (2018: 3.124 | 53), etwa 64 Prozent davon aus dem Ausland (2018: 70 Prozent). Es kamen rund 70.000 Besucher aus ca. 100 Ländern und Regionen (2018: 81.471 | 101), der Auslandsanteil lag bei rund 54 Prozent (2018: 50 Prozent). Die Top-10-Besucherländer waren nach Deutschland (in dieser Reihenfolge): Italien, Österreich, Frankreich, Großbritannien und Nordirland, Schweiz, USA, Israel, Spanien, Türkei und Schweden.

Die nächste electronica findet vom 12. bis 15. November 2024 in München statt.


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