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Linux-Systeme schneller entwickeln mit Tracealyzer 4.4

02. März 2020, 13:30 Uhr   |  Tobias Schlichtmeier

Linux-Systeme schneller entwickeln mit Tracealyzer 4.4
© Percepio

Dr. Johan Kraft, CEO bei Percepio, erläuterte Interessierten die neuen Funktionen von Tracealyzer 4.4 auf der Embedded World.

Auf der Embedded World präsentierte Percepio die Version 4.4 des Tracealyzers. Mit neuen Funktionen verspricht der schwedische Software-Spezialist gerade Embedded-Linux-Entwicklern schnelleres Debugging.

Speziell für Linux-Entwickler hält Percepio mit Version 4.4 des Tracealyzers neue Visualisierungs- und Analysefähigkeiten bereit, daneben bietet die neue Version eine angepasste Benutzeroberfläche. Tracealyzer bereitet maschinennahe Trace-Daten zu einer Auswahl an Übersichten auf, die eine Analyse nach dem Top-Down-Prinzip ermöglichen und es erleichtern, Anomalien aufzudecken und anschließend die Details genauer zu untersuchen. Das spart dem Entwickler Zeit bei der Datenanalyse, die er dann für das Entwickeln nutzen kann. Außerdem verspricht der Software-Hersteller Anwendern eine hohe Verlässlichkeit beim Debuggen, Verifizieren und bei der Leistungs-Optimierung. Der neue Tracealyzer für Linux nutzt das LTTng Tracing Framework und wurde mit Wind River Linux LTS 2019 verifiziert.

Die neuen Funktionen im Überblick

  • Visuelle Trace-Diagnose für Linux

Mit der neuen Trace-Diagnose verspricht Percepio ein einfaches Erkennen von Anomalien in visuellen Übersichten sowie ein Heranzoomen von Bugs. Außerdem eine große Auswahl an abstrakten Übersichten für die Top-Down-Analyse von Prozess-Interaktionen, Abhängigkeiten zwischen Parent- und Child-Prozessen, CPU- und RAM-Auslastung, Dateinutzung, Zustandsautomaten und anwenderdefinierte Metriken. Des Weiteren sollen mit der neuen Version leistungsfähige, intuitive Trace-Ansichten für Details, Skalierbarkeit auf große Linux-Traces sowie Linux-Traces mit Prozessbäumen, Gabelungen und Systemaufrufen möglich sein.

  • Moderne, flexible Benutzeroberfläche

Das Fenster-Layout ist individuell anpassbar, um eine einfache Analyse mit den richtigen Informationen zu ermöglichen. Mehrere Layouts lassen sich für verschiedene Anwendungsfälle abspeichern und laden.

  • Anwenderdefinierte Analyse

Tracealyzer lässt sich mit einer individualisierten Event-Interpretation und anwenderdefinierten Datensätzen (zum Beispiel Intervalle und Zustandsautomaten) an spezifische Anwendungsfälle anpassen und nutzt weitreichend konfigurierbare Ansichten zur Visualisierung.

  • Offene Standards

Weiterhin nutzt Percepio auf Basis des Common Trace Formats (CTF) das LTTng Tracing Framework. Tracealyzer 4.4 für Linux wird ab dem zweiten Quartal 2020 verfügbar sein. Percepio bietet ein Betatester-Programm an, an dem interessierte Embedded-Entwickler teilnehmen können. Sie dürfen dann eine Vorabversion testen und ihr Feedback geben. Interessenten können sich unter info@percepio.com bewerben.

Tracealyzer
© Percepio

So sieht die neue Benutzeroberfläche von Tracealyzer 4.4 aus.

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