Positive Auftragslage

Ginzinger erhöht Produktionskapazitäten

30. August 2022, 10:00 Uhr | Tobias Schlichtmeier
Zubaueroeffnung-Herbert-Ginzinger-MichaelBerger
Herbert Ginzinger und Michael Berger eröffnen die neue Produktionshalle.
© Ginzinger electronic systems

Aufgrund der positiven Auftragslage steigt der Platzbedarf bei Ginzinger electronic systems. Der Hauptsitz in Weng Im Innkreis in Österreich wurde daher im ersten Halbjahr 2022 um eine zusätzliche Produktionshalle erweitert. Sie wurde am 22. Juli eröffnet.

Am Ginzinger Firmenstandort in Weng im Innkreis entstand in diesem Frühjahr eine zusätzliche Produktionshalle, welche auf rund 1.000 m2 mehr Platz für Lager und Logistik, eine zusätzliche Produktionslinie, sowie voll- und halbautomatische Fertigungsinseln bietet. Der von der Geschäftsführung geplante Komplettneubau in Altheim erfolgt dennoch in naher Zukunft. 

Dazu DI (FH) Michael Berger, Geschäftsführung: »Mit dem Zubau haben wir nun die Möglichkeit geschaffen, im Bereich Box Build (darunter versteht man den Zusammenbau von Elektronik in Gehäuse/Anlagen) weiter zu expandieren. Weiter wurden bereits Vorkehrungen für eine zusätzliche SMT-Linie getroffen.«

Die bereits fertigen Pläne zum Umbau des Hauptsitzes in Weng im Innkreis wurden aufgrund der unvorhersehbaren Situation in der Baubranche nicht realisiert. Ein kompletter Neubau des Unternehmens in Altheim ist in Planung und erfolgt in naher Zukunft. Um den aktuellen Produktionsverpflichtungen dennoch nachzukommen und Raum für neue Aufträge zu schaffen, entschied sich die Geschäftsführung für den Anbau einer Halle mit zusätzlicher Produktionsfläche.

Auf den rund 1.000 m2 ist der Platz im Obergeschoss hauptsächlich für die Produktion vorgesehen und bietet Raum für eine weitere SMD-Linie, sowie für Fertigungsinseln für halb- und vollautomatisierte Arbeitsprozesse. Das betrifft zum Beispiel die THT-Produktion und die Selektivlötanlage. Außerdem wurde in drei neue Lagerlifte investiert, welche über das dreifache Volumen an Lagerkapazität der bisherigen Lifte verfügen.

»Zusätzlich zur Erweiterung werden auch die bestehenden Shuttle-Lifte durch neue ersetzt, welche auch höher und schneller in der Bereitstellung sind. So sind wir nun in der Lage, den gesamten Materialfluss im Unternehmen neu zu strukturieren und zu optimieren. Auf der Außenfassade der Lagerlifte entsteht eine Kletterwand, die von unseren Mitarbeitern künftig genutzt werden kann«, erklärt Michael Berger.

Mit dem Bau einer Lkw-Rampe erfolgt der Warenausgang nun oben und es kommt zu keiner Überschneidung mehr bei Wareneingangs- und Warenausgangsmaterial. Im Untergeschoss werden Lager/Logistik und Kommissionierung erweitert. Auch ein separater Lagerraum für Gefahrenstoffe wurde errichtet. Die Investition für den Zubau beträgt rund sechs Mio. Euro.

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