TUM und Fujitsu kooperieren

Ethische Aspekte von KI erforschen

24. Januar 2022, 8:30 Uhr | Tobias Schlichtmeier
künstliche Intelligenz
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Der Einsatz von KI im Alltag ist technisch herausfordernd und wirft zudem eine Reihe ethischer Fragen auf. Mit diesen Fragen befasst sich das Institute for Ethics in Artificial Intelligence (IEAI) der TUM. Hierbei wird es künftig vom japanischen Technologiekonzern Fujitsu unterstützt.

Die neue Partnerschaft der technischen Universität München (TUM) mit Fujitsu zielt darauf ab, die Debatten über Transparenz, Verantwortlichkeit und Nachvollziehbarkeit von künstlicher Intelligenz (KI) zu fördern. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird das IEAI multidisziplinäre Forschung betreiben, um konkrete Lösungen für praktische Probleme im Zusammenhang mit KI zu entwickeln.

IEAI-Direktor Prof. Christoph Lütge betont: »Ich glaube, dass die Verantwortung ein entscheidender Aspekt ist. Wenn Unternehmen eine klare Vorstellung von der Verantwortlichkeit für KI-Systeme und deren Ergebnisse haben, werden sie diese eher umsetzen. Rechenschaftspflicht, Transparenz und Erklärbarkeit sind derzeit wahrscheinlich die kritischsten Themen, um die KI voranzubringen.«

Der Leiter des Fujitsu-Forschungszentrums für Ethics in Artificial Intelligence, Dr. Daisuke Fukuda, sagt: »Unabhängige wissenschaftliche Forschung zum verantwortungsvollen Umgang mit KI ist essenziell, um nachhaltige Rahmenbedingungen für die technische Entwicklung zu schaffen. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit der Partnerschaft in der Lage sind, fortschrittliche Technologien in der KI-Ethik zu gewinnen, die für das globale KI-Geschäft unerlässlich ist.«


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