Aprilscherz der Elektronik Kein Kugelschreiber mit Autokorrektur

Richtig Schreiben von Hand: chinesicher KI-Schreibstift ermöglicht Autokorrektur in Echtzeit
Bleistift mit Radiergummi.

Hatten Sie Zweifel bei unserer gestrigen Meldung »Elektronischer Schreibstift: KI im Kugelschreiber korrigiert Schreibfehler«? Dann lagen Sie vollkommen richtig. Alles was Sie dort gestern lesen konnten entspringt reiner Phantasie – bis auf ein Detail.

Wir hatten versucht die Geschichte über den Schreibstift, der automatisch Schreibfehler in Handschriften korrigieren kann, möglichst plausibel erscheinen zu lassen, um Sie liebe Leser in den April zu schicken. Dazu haben wir den aktuellen Hype um künstliche Intelligenz mit China verknüpft, das derzeit in den Medien allgegenwärtig ist – auch wegen KI.

Vielleicht ist es irgendwann tatsächlich möglich, einen solchen Schreibstift zu realisieren. Die von mir genannte Universität »Yurenjie de Wanxiao« wird ihn jedenfalls nicht entwickeln. Sie existiert genausowenig wie die angebliche Millionenstadt »Wanxiao«. Beide Namen sind abgeleitet aus der Lautschrift für die chinesischen Ausdrücke für »Aprilscherz« und »Witz«.

Im Text hatte ich noch einen zweiten, offensichtlicheren Hinweis auf einen Aprilscherz für Sie versteckt: Die genannte Anzahl der Wählerinnen und Wähler: 1.042.019. Es handelt sich nur um eine andere Schreibweise des Datums 1.04.2019.

Korrekt an der Meldung ist einzig die Information zum elektronischen Füller, den die Hahn-Schickhard-Gesellschaft bereits 2001 entwickelt hatte. Das Foto ist authentisch. Ebenfalls echt ist das Foto der Faber-Bleistifte und auch das Wahllokal-Foto wurde nicht manipuliert – es zeigt allerdings ein Wahllokal in Bangkok, Thailand und wurde am 17. März 2019 aufgenommen.

Ich hoffe Sie haben den Text schnell durchschaut und haben sich nicht in den April schicken lassen.