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Neue Steckverbinder für die Automatisierung

08. Februar 2016, 08:30 Uhr   |  Corinna Puhlmann

Neue Steckverbinder für die Automatisierung
© Molex

Die neuen M12-Leistungssteckverbinder mit T-Codierung von Molex sind für eine Strombelastung bis 12 A pro Pin ausgelegt.

Bei Steckverbindern für die Automatisierung zeichnen sich gleich mehrere Trends ab, wie die aktuellen Produktentwicklungen von Molex belegen.

»Der Trend zur Miniaturisierung hält an«, erläutert Michael Meckl, Produktmanager von Molex. Aktuell spiegelt sich das im Bereich der Leistungsübertragung wider. So gewinnen die kompakten M12-Steckverbinder mittlerweile auch als Schnittstelle für die Leistungsübertragung an Akzeptanz in der Automatisierungsbranche. Sie können die 7/8-Zoll-Anschlusstechnik sowie die bislang eingesetzten, größeren M23-Stecker ersetzen. Dank der standardisierten M12-Schnittstelle werden sich insgesamt kleinere Endgeräte realisieren lassen. In der IEC-Normung berücksichtigt sind die Power-Steckverbinder auf M12-Basis in unterschiedlichen Kodierungen. Und danach richten sich auch die aktuellen Entwicklungen der Steckverbinder-Hersteller.

M12 mit T-Kodierung für hohe Leistung

Nach dem Molex vor kurzem sein F-kodiertes M12-Leistungssteckverbindersystem aus seinem »Brad«-Produktprogramm auf den Markt gebracht hat, stellt das Unternehmen jetzt ein vollständiges M12-Portfolio bestehend aus Anschlussleitungen und Steckverbindern mit T-Kodierung vor, welche drei Mal so hohe Leistungen wie standardmäßige M12-Stecker übertragen können.

Das Molex-Verbindungssystem bietet eine Strombelastbarkeit bis 12 A pro Pin und ist damit für die steigenden Anforderungen von Gleichstrommotoren und Antrieben, Stellgliedern und 24-V-DC-Hilfstromsysteme sowie für LED-Beleuchtungen und Anwendungen in Nutzfahrzeugen prädestiniert. Die kodierte Ausführung verhindert Fehler durch Fehlstecken, was vor allem bei beengten Platzverhältnissen und eingeschränkter Sicht zum Tragen kommt. Um das Risiko eines Stromschlags zu vermeiden, sind die Stecker-Pins zurückgesetzt in einem Kontaktträger eingebaut. Das Problem der höheren Wärmeentwicklung, bedingt durch die hohe Stromtragfähigkeit auf kompakten Raum, löst Molex durch eine konstruktive Verbesserung der Buchse, so dass die Wärme besser abgeleitet werden kann.

Die vierpoligen M12-Steckverbinder mit T-Kodierung von Molex eignen sich für Leiterquerschnitte bis 16 AWG/1,5 mm2 sowie für Spannungen bis 63 V AC/DC. Dank Schutzart IP67 lassen sie sich auch in nasser und rauer industrieller Umgebung einsetzen. Die Steckverbinder sind staubdicht und entsprechen der IEC-Norm 61076-2-111, die einen offenen industriellen Stecker-Standard spezifiziert und daher von zahlreichen Herstellern und auf zahlreichen Plattformen immer häufiger eingesetzt wird.

Für Molex gehört die industrielle Verbindungstechnik zur Kernkompetenz. »Wir sind in den wichtigen Normungskomitees vertreten und direkt an der Umsetzung der dort erarbeiteten neuen Steckverbinder-Standards beteiligt. Ein nicht unerheblicher Teil unseres Geschäfts basiert aber auch auf der Entwicklung von Spezialsteckverbindern für und zusammen mit unseren langjährigen Kunden aus dem Industriemarkt«, erläutert Michael Meckl. Der Automatisierungsmarkt entwickle sich schnell weiter. »Das Stichwort Industrie 4.0 ist in aller Munde; und die Nachfrage an industriellen Produkten wird weiter steigen«, ist Meckl überzeugt.

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