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Open-Source OrangeCrab-Entwicklungsboard

High-End FPGA Leistung auf kompaktem Formfaktor

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© Farnell

Das äußerst kompakte High-End-FPGA-Entwicklungsboard OrangeCrab ist ab sofort bei Farnell erhältlich. Es kommt auf dem Adafruit Feather-Formfaktor daher und eröffnet flexible Design-Möglichkeiten.

Das Open-Source-FPGA-Entwicklungsboard OrangeCrab r0.2 von Good Stuff Department ergänzt das Portfolio an SBCs bei Farnell.

Es kombiniert gekonnt den äußerst kompakten Adafruit Feather-Formfaktor  mit der hohen Leistung, die normalerweise in viel größeren FPGA-Entwicklungsboards zu finden ist. Das OrangeCrab basiert auf dem EPC5-FPGA von Lattice und verfügt über zwei Speicherkonfigurationen: ECP5 25F/128 MB und ECP5 85F/521 MB. Das FPGA ist mit Open-Source-Toolchain kompatibel und eignet sich dadurch gut zum Experimentieren mit RISC-V und anderen Softcore-SoCs. Dank der Vielzahl der in OrangeCrab integrierten Peripheriegeräte ist es für viele Anwendungen in der Praxis geeignet.

Bediener können sich über CircuitPython mit dem OrangeCrab verbinden, das den Interpreter ohne Weiteres hosten kann. Obwohl dies derzeit nicht implementiert ist, können Entwickler das FPGA selbst mittels Gateware (synthetisierter HDL-Code) bearbeiten. Für diejenigen, die mit einer Entwicklungsplattform auf SoC-Ebene besser vertraut sind, kann das ECP5 einen RISC-V-Softcore ausführen. Das LiteX-Projekt bietet Entwicklern außerdem mehr Flexibilität und Leistungsfähigkeit.

Die wichtigsten Features auf einen Blick:

Prozessor: Ein Lattice Semiconductor EPC5 FPGA mit 24K LUT-Elementen, 10-poligem FPGA-Programmier-Header und MicroSD-Sockel mit Full-Speed-USB-Direktverbindung zum FPGA.

Speicher: Zu den Speicheroptionen gehören bis zu 8Gbit DDR3 Onboard-Systemspeicher (x16) und Speicher mit 128 oder 512Mbit QSPI-Flash-Speicher. Ein μSD-Kartensteckplatz erhöht das Speicherpotenzial des Entwicklungsboards.

Formfaktor: Der OrangeCrab folgt der Slim-Federboard-Spezifikation von Adafruit mit Abmessungen von nur 22,86mm x 50,8mm. Es ist klein genug, um in einer Tasche getragen zu werden, während es gleichzeitig als vollwertige Prototyping-Fläche für eigene SoC-Designs dient.

Konnektivität: Der Open-Source-USB-Bootloader ermöglicht es Anwendern, sich über die native USB-Schnittstelle des FPGAs zu verbinden, um Code hochzuladen und über MSD auf die Speicher zuzugreifen. Der Standard 2x5, 1,27mm Header ist eine großartige Ergänzung für diejenigen, die Anwendungen auf dem USB-Layer entwickeln wollen.

Stromversorgung: Das FPGA bietet einen hocheffizienten DCDC für die Hauptstromversorgung, einen
Batterieladechip (100mA), einen LiPo-Akku-Anschluss (PH-Typ) und einen 48MHz-Oszillator.

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