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Arrow und ROOQ

Algorithmus und Sensorik hilft beim Boxtraining

14. Juni 2021, 15:52 Uhr   |  Karin Zühlke

Algorithmus und Sensorik hilft beim Boxtraining
© Arrow/ROOQ

Der ehemalige Box-Olympiasieger Henry Maske leitet die Firma ROOQ. Gemeinsam mit Arrow hat sie die Sensortechnologie ROOQ für ein smartes Boxtraining entwickelt.

Boxer haben damit die Möglichkeit, ihre Leistungsdaten zu überwachen und zu analysieren. Dies war bisher nur unter Laborbedingungen möglich. Die ROOQ BOX besteht aus einem Paar Sensoren, die in je einem Strap (Bandage) an jedem Handgelenk getragen werden. Die Sensoren zeichnen die während der Trainingseinheit ausgeführten Bewegungen auf. Anschließend werden die Daten in der dazugehörigen ROOQ-App und in der Cloud anhand von maschinellen Lernalgorithmen analysiert und als exakte Aufzeichnung der Trainingseinheit bereitgestellt. Mit diesen Informationen können Boxer und Trainer dann einen detaillierten Gesamtüberblick über die Trainingseinheit erstellen, einschließlich Schlagzahl, Schlaggeschwindigkeiten, Variabilität und Schlagkraft. Der Algorithmus wurde darauf trainiert, acht unterschiedliche Schläge zu erkennen und diese automatisch zu kategorisieren, während nicht-boxspezifische Bewegungen herausgefiltert werden.

Die von der Sensortechnologie gelieferten Daten, auf die Sportler bisher keinen Zugriff hatten, hilft Boxern dabei, ihre Leistung zu überwachen und zu verbessern. Darüber hinaus können diese Informationen jederzeit mit ihren Trainern geteilt werden. Bei der Entwicklung dieses Systems konnte sich ROOQ auf ein breites Erfahrungsspektrum innerhalb seines eigenen Teams stützen, darunter Daten-, Software-, Hardware- und Firmware-Spezialisten, Sportwissenschaftler und Mathematiker sowie Boxer und Trainer. Dieses Know-how reicht bis zum Spitzensport: Henry Maske, Geschäftsführer und leitender Sportdirektor von ROOQ, ist Olympiasieger im Boxen (Goldmedaille in Seoul 1988) und Profiboxweltmeister (1993 bis 1996).

Arrow war maßgeblich an der Leitung des Projekts im Bereich Firmware und Hardware im Zusammenspiel mit den Herstellern von Komponenten und Anbietern von Entwicklungs- und Fertigungsdienstleistungen beteiligt. Darüber hinaus wurden für dieses Projekt auch die technischen Entwicklungsdienstleistungen von Arrow eInfochips genutzt. Arrow hat das gesamte Know-how seiner Logistik und Supply Chain eingesetzt, um eine reibungslose und effiziente Produktionsskalierung und Markteinführung des Produkts zu gewährleisten.

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