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Markt&Technik-Umfrage

Markt&Technik
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Olaf Lüthje, Vishay:

Trotz der bekannten Ankündigungen diverser globaler Automobilhersteller und führender Zulieferer, die Fertigung aufgrund der COVID-19-Epidemie auszusetzen oder als Folge dessen zu reduzieren, sehen wir dies noch nicht in dem darauf zu erwarteten Umsatz von unseren Kunden.

Einige Kunden habe ihre Produktion reduziert, die Bedarfe entsprechend reduziert und die Forecasts angepasst, rufen diese aber auch bisher mit der üblichen Zuverlässigkeit ab.

Andere Kundenstandorte, zum Beispiel in Frankreich oder Indien, sind den staatlichen Vorgaben entsprechend geschlossen, oder sind in vorgezogene Osterferien gegangen.

Wir beobachten den aktuellen Auftragseingang und die Forecasts natürlich entsprechend und halten engen Kontakt mit unseren Kunden, um auf alle Änderungen entsprechend reagieren zu können. Unsere Produktion läuft entsprechend der Bedarfe und Forecasts weiter, und wir unterstützen natürlich auch unsere Distributoren entsprechend.

Wir beobachten also die Bedarfsentwicklung sehr genau und passen mittelfristig gegebenfalls auch unsere Produktion entsprechend an. Ein temporäres Einstellen der Produktion für Automotive-Komponenten kommt für uns nicht in Frage, soweit dies nicht aufgrund von staatlichen Anweisungen vorgeschrieben wird. Unsere Kundenbasis ist weltweit, und von daher ist von einem kontinuierlichem Bedarf auszugehen, somit ist auch eine kontinuierliche Belieferung zwingend notwendig. Zumal die meisten Bauelemente auch in anderen Bereichen wie Industrie, Medizintechnik und anderen Applikationsbereichen verwendet werden und wir besonders für den Medizinbereich die Belieferung unbedingt sicherstellen werden.