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Debug-Werkzeuge von PLS

UDE unterstützt Stellar MCU-Familie von STMicroelectronics

26. März 2019, 10:06 Uhr   |  Stefanie Eckardt

UDE unterstützt Stellar MCU-Familie von STMicroelectronics
© pls

UDE-Tools von pls unterstützn Stellar Automotive-Mikrocontroller-Familie von STMicroelectronics.

Mit der Unterstützung der Stellar Mikrocontrollerfamilie von STMicroelectronics stellt PLS Programmierbare Logik & Systeme die Debug-, Trace- und Testfunktionen der Universal Debug Engine ab sofort auch für die nächste Generation Automotive-Architekturen zur Verfügung.

Aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit mit STMicroelectronics ist PLS als Mitglied des ST Partner Programms in der Lage, Entwicklern bereits mit der Verfügbarkeit der ersten Bausteine aus der Stellar-Familie optimierte Debug- und Trace-Werkzeuge bereitzustellen. So ermöglicht die aktuelle Version der UDE unter anderem Multi-Core-Debugging für dieses heterogene Mikrocontrollersystem. Anwendungen, die über alle oder Teile der sechs Cortex-R52-Kerne sowie der M4-Kerne verteilt sind, können in einer Debug-Sitzung und innerhalb einer einzigen gemeinsamen Debugger-Instanz effizient gesteuert und analysiert werden. Mittels Multi-Core Run Control, einer spezifischen Funktion der UDE, lassen sich außerdem alle Kerne oder eine ausgewählte Gruppe unter Verwendung der auf den Bausteinen integrierten Debug-Logik synchron Starten und Stoppen. Multi-Core-Breakpoints, die in gemeinsam verwendetem Code benutzt werden können, vereinfachen das Debugging komplexer Anwendungen. Ein solcher Breakpoint wirkt immer, unabhängig davon, welcher Kern gerade den jeweiligen Code ausführt. Neben der Unterstützung für die eigentlichen Applikationskerne erlaubt die UDE auch das Debuggen des auf den Stellar-MCUs integrierten Hardware Security Moduls. Das HSM kann zu diesem Zwecke in das Multi-Core Run Control integriert werden.

Die optimierte Programmierung der in den Bausteinen der Stellar-Familie implementierten Phase-Change Memories (PCM) erfolgt mit Hilfe des in der UDE integrierten Flash-Programmierwerkzeuges UDE Memtool. Im Vergleich zur herkömmlichen Flash-Programmierung ermöglicht das PCM eine schnellere, sicherere und präzisere Programmierung. In der Praxis bedeutet das beispielsweise, dass auch einzelne Bytes geschrieben werden können, wo bisher nur das Schreiben ganzer Blöcke möglich war. Aufgrund der Eigenschaften von PCM kann Software-Over-the-Air (SOTA) für diese Speichertechnologie besonders effizient und zuverlässig eingesetzt werden. Spezielle Funktionen des UDE Memtools sorgen für eine reibungslose Unterstützung von SOTA.

Für eine detaillierte Analyse von Multi-Core-Anwendungen auf Systemebene unterstützt die UDE die Trace-Funktionen des CoreSight Debug- und Trace-Systems, das in den Arm Cortex-R52-Kernen, in den Cortex-M4-Kernen sowie für die On-Chip-Verbindungen implementiert ist.

Die drei Geräte UAD2pro, UAD2next und UAD3+ der Universal Access Device-Familie von PLS gewährleisten darüber hinaus über JTAG oder die Arm-spezifische Serial Wire Debug (SWD) Schnittstelle eine schnelle und zuverlässige Debug-Kommunikation zu den Mikrocontrollern der Stellar-Familie. Für die Erfassung und Speicherung besonders großer Mengen von Trace-Daten ideal geeignet ist dabei das UAD3+, das mit einem speziellen Trace-POD für den High Speed Serial Trace Port (HSSTP) der Stellar-MCUs und mit bis zu 4 GB Trace-Speicher erhältlich ist.

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