Vollständige Validierungstestabdeckung

NI präsentiert neues Replay- und HIL-ADAS/AD-System

25. Oktober 2022, 12:00 Uhr | Irina Hübner
Replay- und HIL-ADAS/AD-System von NI.
© NI

NI stellt sein neuestes Angebot für Fahrerassistenzsysteme (ADAS) und autonomes Fahren (AD) vor: eine vereinheitlichte Testsystemarchitektur, um iterativ zwischen Datenwiedergabe (Replay) und Hardware-in-the-Loop-/HIL-Tests wechseln zu können.

Die Validierung von Wahrnehmungs-, Planungs- und Steueralgorithmen, die auf elektronischen Steuergeräten (ECUs) von ADAS-Systemen ausgeführt werden, ist entscheidend, um sichere und zuverlässige Fahrzeuge am Markt zu gewährleisten. Das Replay- und HIL-AD-System von NI kann Daten aus realen Straßentests oder Simulationsszenarien zusammenführen und einspeisen, um ADAS-Steuergeräte zu testen. Durch eine einheitliche Toolchain, gemeinsame Hardwarekonfigurationen und eine Infrastruktur für die Testautomatisierung über den gesamten ADAS-Workflow ermöglicht NI den Unternehmen, Investitionskosten zu senken, die Testabdeckung und -effizienz zu verbessern und die Markteinführung zu beschleunigen.

Der spezielle Ansatz von NI stellt eine vollständige Validierungstestabdeckung für ADAS/AD-Funktionen sicher. Damit lassen sich vorhandene Daten über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg besser nutzen, um die Leistungsfähigkeit zu maximieren und letztendlich Leben zu retten.

»NI arbeitet mit führenden Anbietern von Prüftechnik für autonome Fahrzeuge (AV) zusammen, um Kunden die Möglichkeiten auf Systemebene bereitzustellen, die sie zum schnellen und effizienten Testen komplexer Algorithmen und KI-basierter Software, wie sie in modernen AVs integriert sind, benötigen«, erklärte Drita Roggenbuck, Senior Vice President der Transportation Business Unit bei NI. »Unsere Kunden, wie beispielsweise ZF Mobility Solutions, verlassen sich auf unseren effizienten, vernetzten Workflow und unser Know-how, damit sie ihre Ziele in ihrem eigenen Tempo erreichen können.«

ZF Mobility Solutions (ZMS), ein Tochterunternehmen des ZF-Konzerns, einem der weltweit größten Tier-1-Zulieferer der Automobilindustrie, hat sich zum Ziel gesetzt, durch autonome Transportsysteme eine saubere, effiziente, komfortable und erschwingliche Mobilität zu ermöglichen. In der Abteilung Testsystementwicklung von ZMS werden innovative, qualitativ hochwertige und kosteneffiziente Testsysteme entwickelt, die auf die spezifischen Anforderungen der Verifikation und Validierung komplexer autonomer Verkehrssysteme und ADAS-Funktionen zugeschnitten sind.

»AD und ADAS erfordern die Kombination verschiedener Testmethoden, was eine Herausforderung aber auch unerlässlich ist, um die Sicherheit von Fahrern und Fahrgästen zu gewährleisten und letztlich dafür sorgt, dass AVs Realität werden«, so Dr. Thomas Herpel, Senior Manager bei ZF Mobility Solutions. »Mit NI-Lösungen können wir Systeme aufbauen und einer umfassenden Teststrategie, die reale und virtuelle Tests umfasst, einen Schritt näherkommen.«

Autonome Fahrzeuge gehören zu den komplexesten Systemen, die heute getestet werden. Um sie auf den Markt zu bringen, müssen die Hersteller die Testabdeckung auf eine nahezu unendliche Anzahl von Szenarien aus der realen Welt ausweiten, da die Zeit und das Budget begrenzt sind. Der softwaregestützte Workflow von NI nutzt die besten Lösungen des strategischen Partner-Ökosystems, um den Kunden genau das zu ermöglichen.

Zu diesem umfangreichen Ökosystem gehört auch Konrad Technologies (KT), Anbieter von ADAS- und AV-Testlösungen. Durch die Kombination der softwaregebundenen ADAS-Testlösungen von NI mit dem Know-how von KT bei Systemintegration und Lösungsbereitstellung erhalten Kunden ein offenes, sofort einsatzbereites System. Dies wird durch eine schnelle, schlüsselfertige Lösung möglich, während die Flexibilität, Wiederverwendbarkeit und Anpassbarkeit des Prüfsystems erhalten bleibt, was für die schnellere Umstellung auf selbstfahrende Autos dringend erforderlich ist.

»Die offene und erweiterbare Plattform von NI gibt uns die Möglichkeit, die Herausforderungen unserer Kunden zu lösen, indem wir kundenspezifische und standardisierte Lösungen auf Basis der NI-Toolchain anbieten«, sagt Michael Konrad, President & CEO von Konrad Technologies.

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