Schwerpunkte

Hypervisor-Ansatz

Android oder AliOS ins Infotainment-System einbinden

18. März 2021, 08:46 Uhr   |  Irina Hübner

Android oder AliOS ins Infotainment-System einbinden
© Joynext

Joynext und OpenSynergy kündigen ein gemeinsames Serienprojekt an: eine neue Generation von Infotainment-Systemen im Fahrzeug. Die neuen Systeme umfassen ein vollwertiges Infotainment-System und eine Smartphone-ähnliche, offene Plattform. Beide Subsysteme laufen nebeneinander auf einem einzigen SoC.

Das Design von Joynext sieht vor, dass durch das COQOS Hypervisor SDK von OpenSynergy das Infotainmentsystem und die Smartphone-ähnliche Plattform für individuelle App-Downloads auf einem einzigen System-on-Chip (SoC) zusammen ausgeführt werden. Wegen seines minimalistischen Architekturansatzes benötigt der COQOS Hypervisor für die zusätzliche Ressourcen (z.B. RAM, CPU, Flash) zur Nutzung des neue OS keinen signifikanten Overhead. Das bestehende Infotainment-System behält trotz der hinzugefügten virtuellen Maschine unverändert seine Leistungsfähigkeit, weil es weiterhin native Treiber verwendet (Pass-Through).

Dieser Hypervisor-Ansatz führt dazu, dass das  COQOS Hypervisor SDK und die CE-Betriebssysteme eine gute Ergänzung zu dem vorhandenen benutzerdefinierten IVI bilden. Hierfür greifen Joynext und OpenSynergy auf Erfahrungen aus der kundengetriebenen Entwicklung zurück.

Das Lösungskonzept von Joynext ermöglicht es den Kunden, ihr aktuelles IVI, das sich bereits in der Produktion befindet, weiter zu nutzen und dieses mit aktuellen Funktionen (z.B. Online-Dienste, Zugang zu App-Stores) schnell zu ergänzen.

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