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Automotive-LED-Prototyp mit bis zu 2.000 Lumen

24. September 2015, 14:27 Uhr   |  Ingo Kuss

Automotive-LED-Prototyp mit bis zu 2.000 Lumen
© Osram

Die Oslon Black Flat S mit fünf Chips soll ab Ende 2016 zur Verfügung stehen.

Mit der Oslon Black Flat S stellt Osram Opto Semiconductors erstmals einen LED-Prototyp in Surface Mount Technology (SMT) mit einer Helligkeit von bis zu 2.000 Lumen vor. Damit reicht eine einzelne LED als Lichtquelle für kombinierte Abblend- und Fernlichtlösungen aus.

Die hohe Lichtleistung wird durch die Kombination aus fünf Chips der neuesten UX:3-Generation und einem verbesserten SMT-Gehäuse erreicht. Die sehr gute thermische Anbindung des Gehäuses ermöglicht eine passive Kühlung, was die Systemkosten reduziert. Damit ist die Oslon Black Flat S laut Osram eine interessante Alternative zu HID-Lampen (High Intensity Discharge). Sie wird voraussichtlich ab Ende 2016 das bisherige Osram-Automotive-Portfolio ergänzen.

Das oberflächenmontierbare Bauteil ist mit einem Footprint von 3,75 mm x 7,9 mm nur wenig größer als die bisherige 5-Chip-Variante. Die thermische Anbindung des Gehäuses wurde durch größere Kontaktpads optimiert. Bei einer Stromstärke von 1 A, einer Verlustleistung von 12 W sowie einer Umgebungstemperatur von 25° C beträgt die Temperatur im Chip nur 69° C. Damit hat sich der Temperaturunterschied im Vergleich zur Vorgänger-Version von 58° C auf 44° C reduziert. Die Prototypen-LED wird mit einer Stromstärke von 2 A und 15,5 V betrieben, die optische Leistung beträgt 6,5 W.

Die fünf Chips der Oslon Black Flat S können auch einzeln angesteuert werden. Damit ist die künftige LED-Variante auch für den Einsatz in adaptiven Frontbeleuchtungssystemen geeignet.

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