Fehlersuche für Automotive-Applikationen

Test- und Debugging-Umgebung für SPC570S-Familie

25. Oktober 2016, 13:05 Uhr | Manne Kreuzer
PLS hilft mit seiner „Universal Debug Engine 4.6“ bei der Fehlersuche in Applikationen für die Automotive-MCU-Familie SPC570S von STM
© PLS Programmierbare Logik & Systeme

PLS Programmierbare Logik & Systeme hat seine Test- und Debugging-Umgebung „Universal Debug Engine 4.6“ (UDE) auf die internen Fehlersuchfunktionen der 32-Bit-Power-Architecture MCU-Familie SPC570S von STMicroelectronics abgestimmt.

Diesen Artikel anhören

Die neuesten Controller aus dem Automotive-MCU-Portfolio des italienisch-französischen Chipherstellers STMicroelectronics wurden vorrangig für den Einsatz in ABS- und Airbag-Steuerungen entwickelt, also für Applikationen, die höchsten Ansprüche an die funktionale Sicherheit bis hin zum Automotive Safety Integrity Level ASIL-D der ISO 26262 gerecht werden müssen. Deshalb sind die mit bis zu 80 MHz getakteten und in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten erhältlichen Bausteine der SPC570S-Familie zusätzlich zu ihrem e200z0h-Rechenkern mit einem weiteren Checker-Core ausgestattet, der als Safety-Core dient. Die UDE 4.6 von PLS Programmierbare Logik & Systeme unterstützt alle technischen Features der SPC570S-MCUs inklusive ihrer umfangreichen internen Debug-Funktionen ohne Einschränkung.

So bietet die Benutzeroberfläche der UDE 4.6 dem Entwickler neben der traditionellen Benutzung von Breakpoints und dem Single-Step-Betrieb zahlreiche Möglichkeiten, um den Systemzustand zur Laufzeit zu visualisieren – angefangen mit der Darstellung von Applikationsvariablen, die sich im Speicher befinden, über den uneingeschränkten Zugang zu den Core- und Peripheral-Registern bis hin zur grafischen Darstellung von Systemwerten in Diagrammen.

Für umfangreiche System-Level-Analysen und die Sicherstellung der funktionalen Sicherheit stellt die UDE 4.6 darüber hinaus Trace-basierte Werkzeuge zur Verfügung, die auf dem Nexus-Class-3-Trace der SPC570S-MCUs aufsetzen. Damit lässt sich neben Post-Mortem-Analysen und Profiling-Informationen auch das Code-Coverage für den Nachweis einer ausreichenden Testabdeckung gewinnen.
Für eine schnelle und sichere Kommunikation mit den SPC570S-MCUs sorgen die beiden Universal Access Devices UAD2pro und UAD3+.

Passend zur spezifischen OnCE-Debug-Schnittstelle der Power Architecture gibt es für beide Geräte entsprechende Adapter, für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen auch mit zusätzlicher galvanischer Isolation. Die SPC570S-Controller erlauben die Aufzeichnung von parallelem Programm- und Datentrace, der über das Nexus-Interface in das UAD3+ übertragen wird. Dort stehen dann bis zu 4 GByte Speicher für die Trace-Daten zur Verfügung. (mk)


PLS, Halle A6, Stand A16

 

passend zum Thema


Lesen Sie mehr zum Thema


Das könnte Sie auch interessieren

Jetzt kostenfreie Newsletter bestellen!

Weitere Artikel zu pls Programmierbare Logik & Systeme GmbH

Weitere Artikel zu STMicroelectronics GmbH

Weitere Artikel zu Entwicklungswerkzeuge