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Luftqualität clever messen

Genau wissen, wann man die Fenster öffnen muss

03. Dezember 2020, 10:57 Uhr   |  Kathrin Veigel

Genau wissen, wann man die Fenster öffnen muss
© Cleveron

Der Clever Sense macht Luftqualität sichtbar und hilft beim korrekten Lüften.

Richtiges Lüften ist derzeit wichtiger denn je. Wer im richtigen Moment die Fenster für eine gewisse Dauer aufmacht, senkt das Infektionsrisiko deutlich, ohne dass der Raum zu stark abkühlt. Doch wie weiß man, wann man lüften muss und wie lange? Hilfe hierfür bietet das Schweizer Start-up Cleveron.

CO2-Konzentrationen in Innenräumen zu messen liegt in der heutigen Zeit voll im Trend. Denn: Immer mehr Studien weisen darauf hin, dass CO2 ein guter Indikator dafür ist, die Luftqualität in geschlossenen Räumen zu überwachen. Da CO2 in Innenräumen fast immer vom Menschen stammt, lassen sich so Rückschlüsse auf das Ansteckungsrisiko mit viralen Krankheiten, beispielsweise Corona, treffen.

Vor allem in den kühleren Monaten des Jahres ist es wichtig, auf die Luftqualität zu achten, da der Mensch sich dann länger in Innenräumen aufhält als im Sommer. Die Fenster bleiben, wenn es draußen kalt ist, mehrheitlich geschlossen. Das führt dazu, dass die Luftqualität in Klassenzimmern, Büros, Sitzungsräumen, in der Gastronomie und an vielen anderen Orten sehr schnell schlecht wird. Also ist richtiges Lüften angesagt.

Hier kommen nun das Schweizer Start-up-Unternehmen Cleveron und Sensirion ins Spiel. Cleveron bietet mit dem Clever Sense eine smarte Lösung zur Überwachung der CO2-Konzentration in Innenräumen. Das CO2-Überwachungsgerät in schlichtem Design lässt sich überall im Raum platzieren. Mit den drei Stufen Rot, Gelb und Grün zeigt das Gerät jederzeit an, wie es um die Luftqualität im Raum steht. Die Bedienung erfolgt benutzerfreundlich über eine Web-App oder den integrierten Button.

Der im Clever Sense eingesetzte Sensor ist der CO2-Sensor SCD30 von Sensirion. Der auf der CMOSens-Technologie basierende Sensor arbeitet mit sehr hoher Genauigkeit und Zuverlässigkeit. Sein kleiner Formfaktor macht die Integration in Anwendungen einfach.

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