Schaffner schließt Produktion in der Schweiz

23. September 2009, 16:41 Uhr | Nicole Kothe, Markt&Technik

Die Schaffner-Gruppe wird die letzten in der Schweiz verbliebenen Produktionsaktivitäten einstellen. Damit reagiert das Unternehmen auf den rezessionsbedingt geringeren Bedarf für EMV-Schienenfilter.

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Die internationale Nachfrage nach diesen Produkten werde auch nach einer Erholung der Weltkonjunktur von den bestehenden Schaffner-Werken abgedeckt werden können, hieß es in einer Stellungnahme. Für die 21 von der Maßnahme betroffenen Mitarbeiter steht ein Sozialplan bereit.

Das Unternehmen betonte, dass der Hauptsitz in Luterbach auch nach der Schließung der Produktionsstätten weiterhin das wichtigste Innovations- und Entwicklungszentrum der weltweit tätigen Schaffner-Gruppe bleiben soll, zudem werden das Management, das globale Marketing und der Verkauf in Luterbach unverändert weitergeführt.

Positive Impulse meldet Schaffner indes aus den Sektoren Automobilelektronik, Bahntechnik sowie aus dem asiatischen Raum im Bereich erneuerbarer Energien: Während die Nachfrage aus den traditionellen Absatzmärkten der Schaffner-Gruppe in Europa nach wie vor schwach sei, verzeichne man in diesen Bereichen eine Geschäftsbelebung.


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