pls und VaST kooperieren

2. Oktober 2009, 15:37 Uhr | Nicole Kothe, Markt&Technik

Der Entwicklungssystem-Hersteller pls und die US-amerikanische VaST haben eine Kooperation geschlossen. Ziel ist es, die Simulation von Automotive-Software-Applikationen weiter zu vereinfachen.

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Entsprechend unterstützt die Universal Debug Engine (UDE) von pls ab sofort auch die Prozessormodelle und Tools von VaST.

VaST stellt Tools für die Erstellung und Simulation virtueller Prototypen, taktgenauer Hochgeschwindigkeits-Simulationsmodelle von elektronischen Systemen und von System-on-Chips her. Entwickler nutzen diese Werkzeuge, um virtuelle Prototypen für anwendungsspezifische Software-Entwicklung zu erstellen, zu simulieren sowie eine exakte Architektur-Ergebnisanalyse zu erarbeiten. Die Lauffähigkeit der reellen Software-Anwendung bei nahezu Echtzeitgeschwindigkeit noch vor der Verfügbarkeit der Hardware kann die Markteinführungszeit nach Überzeugung des Herstellers um acht Monate und mehr verkürzen.

Bei der UDE von pls handelt es sich um ein Tool für die Entwicklung, den Test und die Wartung komplexer Mikrocontroller-Applikationen. Die konfigurierbare Bedienoberfläche der UDE bietet dem Anwender u.a. uneingeschränkten C/C++-Support, einen Symbolbrowser, frei konfigurierbare Toolbars, umfangreiche kontextbezogene Menüs sowie HTML als Beschreibungssprache für anwendungsspezifische Fenster. Dank der eingesetzten Standard-Skriptsprachen ist zudem ein hohes Maß an Automatisierbarkeit garantiert.

»Durch die enge Kopplung von pls' Universal Debug Engine mit den Prozessormodellen von VaST können Entwickler nun mit der UDE auch mit virtuellen Prototypen Automotive-Software-Applikationen simulieren und testen«, erklärt Jeff Roane, Vice President Marketing von VaST. Heiko Riessland, Marketing Manager bei pls ergänzt: »Die Vernetzung der Werkzeuge von pls und VaST verkürzt zusätzlich die Testzeiten auf der realen Hardware, da die gemeinsame Lösung eine detailliertere Analyse des Zeitverhaltens und der Performance einer Embedded-Applikation schon in einer sehr frühen Phase des Systementwurfs erlaubt. Dies verhindert Folgefehler und aufwendige Redesigns, was wiederum zu einer deutlichen Reduzierung der Entwicklungskosten führt.«


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