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Mit Fuzzy-Logik macht das Kochen Spaß

18. Juni 2018, 07:41 Uhr   |  Elektronik, 1991

Mit Fuzzy-Logik macht das Kochen Spaß
© Elektronik | Sharp

Das zuerst in Japan vorgestellte Gerät bestimmt mit Hilfe von zwölf Sensoren und der neuen Fuzzy-Technologie die Garmethode der Speisen selbst.

Ist Kochen mit der Mikrowelle überhaupt richtiges Kochen? Die Elektronik-Redaktion im Jahr 1991 meinte, dass Kochen überhaupt erst mit ausgefeilter Technik wirklich Spaß macht.

Dank Fuzzy-Logik und eines neuartigen Sensorsystems stellt das Mikrowellengerät RE-SE 1 von Sharp herkömmliche Geräte in den Schatten. Die »unscharfe Logik« bringt detaillierte Qualität in die Beurteilung von Informationen.

So werden nicht nur extreme Zustände wie »heiß und kalt« oder »ja und nein« bewertet, sondern auch Zwischenzustände wie »mehr oder weniger warm«. Diese Fähigkeit läßt das Gerät selbständig und differenzierter entscheiden, welche Höhe und Gar-Methode, wieviel oder wie wenig dosierte Leistung wie lange und zu welchem Zeitpunkt noch benötigt wird.

Zwölf Sensoren prüfen den Feuchtigkeitsgehalt, die Temperatur, das Aroma, die Höhe und die Form, ja sogar die Dichte, Härte und Konsistenz des Gargutes. Vorerst steht das Wundergerät allerdings nur den japanischen Hausfrauen und -männern zur Verfügung. Bald soll es aber auch in Europa das Kochen zum Kinderspiel werden lassen.

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