Volle Fab-Auslastung, Finanzprobleme gelöst - der Chiphersteller Infineon will die Kapazität seiner Dresdner Fab erweitern und 70 neue Mitarbeiter einstellen.
Bei einer Podiumsdiskussion anlässlich der Semicon 2009 in Dresden hatte Infineon-Vorstand Reinhard Ploss bekannt gegeben, dass die dortige Fab voll ausgelastet sei. Durch die erfolgreiche Kapitalerhöhung gestärkt, ist Infineon nun auch in der Lage die Kapzität in Dresden zu erweitern.
Für 10 Mio. Euro sollen neues Fertigungs-Equipment beschafft und 70 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Das alles soll bereits bis Anfang 2010 abgeschlossen sein.
Ploss hatte insbesondere von einer enormen Nachfrage nach Wireless-Chips gesprochen. Infineon, dessen »fablight«-Strategie darin besteht, für Prozessgeometrien von 65 nm und darunter fabless werden zu wollen, fertigt in Dresden 90 nm und größere Geometrien.