Das Geschäft der Foundries soll von 2008 bis 2013 um durchschnittlich 11 Prozent wachsen. Der restliche Halbleitermarkt kommt im selben Zeitraum nur auf 6 Prozent.
Die Zahlen stammen von dem Marktforschungsunternehmen IC Insights. Bei den 11 Prozent Wachstum sind allerdings die »Pure-Play Foundries« gemeint, also diejenigen Foundries, die fast ausschließlich ICs für andere Unternehmen fertigen. Diese »Pure-Play Foundries« halten in diesem Jahr einen Marktanteil von 84 Prozent am gesamten Foundry-Geschäft, was einem Umsatz von 17,3 Milliarden Dollar entspricht. Die jährlichen Wachstumsraten sind allerdings sehr schwankend. Während IC Insights in diesem Jahr einen Rückgang des Geschäfts um 16 Prozent erwartet, soll es in nächstem Jahr um 25 Prozent aufwärts gehen. Rechnet man die jährlichen Wachstumsraten von 2008 bis 2013 zusammen, kommt man auf die 11 Prozent.
Auf der anderen Seite gibt es noch diejenigen Hersteller, die Foundry-Dienste als Zusatzgeschäft anbieten. Dazu gehören zum Beispiel IBM, Texas Instruments, Samsung, Toshiba aber auch Globalfoundries. Dieser Markt soll im Jahr durchschnittlich um 10 Prozent wachsen. IC Insights prognostiziert dabei ein Marktvolumen von 6 Milliarden Dollar im Jahr 2013.
Der Marktanteil zwischen diesen beiden Foundry-Modellen soll sich bis 2013 nur leicht zugunsten der »Pure-Play Foundries« verschieben. IC Insights geht allerdings von einem wachsenden Wettbewerb unter den einzelnen Anbietern aus. Gründe dafür sind die chinesischen Foundries oder der Markteintritt von neuen Unternehmen wie Globalfoundries.