Der FPGA-Hersteller Altera hat die 32-bit-Architektur des IP-Anbieters MIPS lizensiert - offensichtlich für einen Softcore in Altera's Stratix- und Cyclone-FPGAs.
Altera bietet schon seit Jahren einen Dumpingpreis von 495 Dollar für seinen proprietären NIOS II-Softcore an. Dieser ist allerdings genauso wie ARM's Cortex-M1 und Freescale's ColdFire V1, die ebenfalls über Altera bezogen werden können, technologisch nicht mehr führend, während die MIPS32-Architektur u.a. - wie auch der MicroBlaze-Softcore von Konkurrent Xilinx - eine Speicherverwaltungs-Einheit (MMU) ermöglicht.
Eine weitere Motivation für die Lizensierung dürfte für Altera die Tatsache gewesen sein, dass man dank 11,3 Gbit-Transceivern stärker in das Kommunikationsgeschäft drängen will. In diesem Umfeld ist die MIPS-Architektur weit verbreitet.