Hochvolumige und kostensensitive Anwendungen mit seriellen Protokollen nimmt Altera jetzt mit den neuen FPGAs der Cyclone-IV-Familie in Angriff.
»Mit der Cyclone-IV-Familie adressieren wir Applikationen mit hoher Bandbreite wie sie in mobilen Video-, Sprach- und Daten-Anwendungen sowie bei hochwertigen 3D-Darstellungen zu finden sind«, so Bob Blake, Product und Marketing Manager von Altera. Dafür würden die Cyclone-IV-FPGAs serielle Mainstream-Protokolle unterstützen und über eine ausgewogenen Kombination aus geringer Leistungsaufnahme und umfangreichen Logik-, Speicher- und DSP-Kapazitäten verfügen.
Die Cyclone-IV-Familie wird in zwei Varianten angeboten. Die Cyclone-IV-GX-Bausteine verfügen über bis zu 150.000 Logikelemente (LEs), bis zu 6,5 Mbit RAM und bis zu 360 Multiplizierer. Die maximal acht integrierten 3,125-Gbit/s-Transceiver unterstützen populäre Protokolle wie Gigabit Ethernet (GbE), SDI, CPRI oder V-by-One. Zudem verfügt die GX-Reihe über Hard-IP für PCI Express (PCIe). Die zweite Variante mit der Bezeichnung Cyclone IV E bietet eine Kombination aus geringen Kosten und hoher Funktionalität, sowie eine um 25 Prozent geringerer Leistungsaufnahme als die Cyclone-Vorgängergeneration.
Bei den Cyclone-IV-GX-FPGAs fokussiert Altera auf die Verringerung der Gesamt-Systemkosten. Mit den integrierten Transceivern reduzieren die Cyclone-IV-GX-Bauelemente die Anzahl externer Komponenten und verringern die Leistungsaufnahme um bis zu 30 Prozent gegenüber früheren Cyclone-Produkten mit externen Transceiver-PHY-Bauelementen. Cyclone-IV-GX-FPGAs benötigen nur zwei Stromversorgungen, was das Leiterplatten-Design vereinfacht und die erforderliche Boardfläche bzw. die Kosten reduziert. Der kleinste Cyclone-IV-GX-Baustein ist daher auch das industrieweit kleinste FPGA mit Transceivern. Die Preise für die kleinsten Familienmitglieder, EP4CE6 und EP4CGX15, werden mit 3 bzw. 6 Dollar für 2010 und bei Stückzahlen von 250.000 angegeben.