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Neuer Linker

RISC-V-Anwendungen verkleinern

11. Dezember 2020, 12:59 Uhr   |  Manne Kreuzer

RISC-V-Anwendungen verkleinern
© Segger

Seggers Embedded Studio für RISC-V ist ab jetzt zusätzlich zum GNU-Linker mit dem Segger Linker ausgestattet – dieser wurde mit dem Fokus auf Embedded Systeme komplett neu entwickelt.

Der Segger Linker sorgt bei RISC-V-basierten Systemen für eine Verringerung der Firmwaregröße um bis zu 15%. Dazu verkürzt er die Zeit für das Linken, liefert eine detaillierte Mapdatei und bietet mehr Flexibilität. »Diese neue Version von Embedded Studio für RISC-V setzt einen neuen Standard. Die durch den neuen Linker erzielte Reduzierung der Codegröße ist erstaunlich«, erklärt Rolf Segger, Gründer von Segger. »In Kombination mit dem enthaltenen Startup-Code, der Laufzeitbibliothek und der Fließkomma-Bibliothek emFloat, die alle speziell für RISC-V optimiert sind, ist es bemerkenswert, wie klein und effizient die daraus resultierenden RISC-V-Programme sein können. Einfach durch ein erneutes Linken einer Anwendung mit dem Segger Linker kann die Codegröße reduziert werden.«

Basierend auf dem gleichen Code wie der Segger Linker für ARM, hat er viele bemerkenswerte Eigenschaften geerbt, wie die integrierte Integritätsprüfungen mit einer Reihe von Algorithmen (CRCs und Hashes), die Fähigkeit Code und Daten automatisch auch in nicht zusammenhängenden Bereichen zu verteilen und bei der Platzierung der Daten schnelle Speicherbereiche zu priorisieren.

Um die Verbesserung der Code-Dichte zu erreichen, verwendet der neue RISC-V-Linker eine Kombination verschiedener Optimierungsstrategien. Zu diesen Techniken gehören das Sortieren von Code und Daten in einer Weise, die das Verwenden von kurzen Adressierungsmodi ermöglicht, das Ersetzen von Codesequenzen durch effizientere Befehle und der Einsatz von modernsten Technologien.

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