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Gehäuse von Rose Systemtechnik

Industrie-Brandmelder erkennen Glutnester


Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Strenge Vorgaben, kompetente Beratung

Bild 2. Das Innenleben des Brandmelders wird durch ein druckgekapseltes Gehäuse von Rose Systemtechnik geschützt. (Bild: GTE/Rose)
Bild 2. Das Innenleben des Brandmelders wird durch ein druckgekapseltes Gehäuse von Rose Systemtechnik geschützt.
© GTE / Rose Systemtechnik

Für den explosionssicheren Schutz der Anschlussbox des Brandmelders wählte GTE ein GUB-01-Aluminium-Gehäuse der Ex-d-IIC-Serie von Rose Systemtechnik. Die Entscheidung hatte einen guten Grund: »Wir beziehen schon seit vielen Jahren Aluformgehäuse von Rose für die Brandmelder unserer Adicos-Serie, weil sie sehr gut sind«, sagt Dominic Wilms, Entwickler bei GTE.

Bislang fertigte das Unternehmen ausschließlich Brandmelder für Anwendungen in staubhaltigen Umgebungen, aber da immer mehr Kunden auch druckgekapselte Gehäuse nachfragten, entstand die Idee zur Hotspot-X-Serie. »Es war schnell klar, dass auch hierfür Rose-Gehäuse zum Einsatz kommen sollten, denn wir hatten dort kompetente Ansprechpartner für das Thema Ex-Schutz und konnten bei Fragen jederzeit zum Telefonhörer greifen«, so Wilms. Das kam öfter vor, denn das Thema »eigensichere Brandmelder« für die Ex-Schutz-Zone 0 war für GTE neu.

Das Gehäuse für den Hotspot X0 musste strenge Anforderungen erfüllen: Es sollte nicht nur explosionssicher gegenüber Atmosphären mit Gasen wie Ethin, Schwefelkohlenstoff oder Wasserstoff sein (Gasgruppe IIC). Wichtige Kriterien waren zudem die Gerätegruppe und -kategorie sowie die Größe, denn die Anschlussbox musste so kompakt sein, dass sie auch in Anwendungen mit wenig Bauraum installiert werden kann. Bei der Konstruktion des Gehäuses berücksichtigte Rose nicht nur alle Vorgaben des Kunden inklusive der Wunschfarbe RAL 9005 (Schwarz), sondern stellte GTE sogar ein kostenloses Muster für einen Versuchsaufbau zur Verfügung.

„Diese schnelle und unkomplizierte Unterstützung hat uns wirklich beeindruckt“, meint Wilms. Eine ganz besondere Dienstleistung erbrachten die Gehäusespezialisten dann zum Abschluss des Projektes: „Wir haben über unser Netzwerk den Kontakt zwischen GTE und der Zulassungsstelle hergestellt, die den Hotspot X0 zertifizieren musste“, berichtet Sven Kazmierczak, Projektmanager Ex-Schutz bei Rose. Durch die Vermittlung gab es keine Verzögerungen, und der Zulassungsprozess konnte schnell abgeschlossen werden.

Relevante Anbieter

Umfangreicher Service und große Flexibilität

Rose Systemtechnik ist einer der wenigen Hersteller, die auch eine komplette Bestückung der Gehäuse anbieten. Zu den Services gehören darüber hinaus die Begleitung der Kunden während des Zertifizierungsprozesses und die individuelle Gestaltung der Gehäuse. Dafür betreibt das Unternehmen sogar eine eigene Lackieranlage, in der jede Woche rund 14.000 Gehäuse ihren letzten Schliff bekommen. Neben dem Design ist auch das Aussehen der Gehäuse flexibel: Rose fertigt auf Wunsch Sonderlösungen für verschiedenste Anwendungsbereiche.


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