Schwerpunkte

Weltweite Organisation unterstützt bei der Lieferantenreduzierung

Rutronik: »Wir bilden Prozesse global ab, wie ein Hersteller«

10. Dezember 2010, 13:03 Uhr   |  Karin Zühlke

Rutronik: »Wir bilden Prozesse global ab, wie ein Hersteller«

Markus Krieg, Rutronik: "Egal wo wir sind, wir können die Prozesse überall beobachten und gestalten."

Den Schritt vom europäischen Anbieter zum Global Player hat Rutronik vor kurzem mit einem weltweiten Key Account Management auch formal vollzogen. Besonderen Wert legt der Broadliner auf weltweit einheitliche Prozess- und IT-Strukturen. Sie sollen die Kunden dabei unterstützen, ihre globalen Lieferketten deutlich zu vereinfachen. »Der Kunde bekommt weltweit identische Dienstleistungen aus einer Hand und das über den kompletten Produktmix aus wertigen Artikeln und Massen-Artikeln«, erklärt Markus Krieg, Geschäftsführer Marketing bei Rutronik.

Weltweit einheitliche IT- und Prozessstrukturen - ist das für einen Global Player nicht längst Standard? »In der Distribution zumindest nicht«, stellt Krieg klar. »Hier herrschen noch immer kontinental fragmentierte Strukturen vor.« Das widerspricht nach Ansicht von Krieg allerdings gänzlich dem Trend, wonach die europäischen Distributionskunden zunehmend ihre Märkte und Zielgruppen auch in anderen Kontinenten, allen voran Asien, finden. Die Kunden erwarten, dass ihr Lieferant – respektive Distributor - diese Entwicklung »mitgehen« kann. Mittlerweile haben viele europäischen Distributionskunden einen Produktionsstandort in Asien, um den lokalen Markt zu bedienen. Das zeige sich besonders bei den Automobilzulieferern, aber auch im typischen industriellen Mittelstand, so Krieg. Damit die mehr und mehr weltweit verteilten Prozesse der Kunden nicht zur Soll-Bruchstelle in der Lieferkette werden, setzt Rutronik auf ein weltweit einheitliches IT-System. Dabei sind alle Elemente der IT vom Server bis zum Rechenzentrum konsequent redundant ausgelegt. Das steigert die Effizienz und bringt  noch mehr Sicherheit in der Versorgungskette zwischen unseren Herstellern und unseren Kunden.

»Egal wo wir sind, wir können die Prozesse überall beobachten und gestalten. Das heißt, wenn ein Kunde beispielsweise in Asien oder in den USA produziert, bekommt er dort dieselbe Dienstleistung, wie im Werk in Deutschland oder Italien«, beschreibt Krieg. Dass China hier ein repräsentatives Beispiel ist, belegen allein die Automotive-Zahlen von 2010: Danach ist China in diesem Jahr mit den USA bei den Neuwagen-Zulassungen gleich auf gezogen. Bis 2012 soll China sogar die USA überholen. »Deshalb gehen immer mehr Europäische Zulieferer und Tier 1 den Schritt nach Asien«, erläutert Krieg. Als Trend sieht Krieg außerdem die weltweit verteilten  Entwicklungsteams in den Unternehmen, um die lokalen Anforderungen besser umsetzen zu können. Solche verteilten Entwicklungsteams sind mittlerweile nicht nur in Großkonzernen an der Tagesordnung, auch der Mittelstand implementiert Plattformen, um das eigene Wissen weltweit zu nutzen.

»Diese Trends müssen auch die Prozesse beim Distributor widerspiegeln«, ist Krieg überzeugt. Deshalb setzt Rutronik nicht nur auf weltweit identische Prozesse, sondern hat auch die Struktur der Arbeitsweise der Kunden angepasst. »Unsere Kundenprozesse ähneln nun weltweit den OEM-Support-Strukturen, wie sie der Kunde aus dem direkten Bauteilegeschäft der Hersteller kennt«, so Krieg. Möglich wird das aber erst durch das weltweite Key Account Management, denn weltweite Dienstleistungen funktionieren nach Überzeugung von Krieg nur dann, wenn eine weltweit einheitliche Organisationsstruktur vorhanden ist. »Wir bieten damit zentral gesteuert weltweite Dienstleistungen unabhängig von lokalen, regionalen oder kontinentalen Strukturen unserer Kunden.«
Mit dem Schritt in einen anderen Kontinent steigen für die europäischen Kunden meist aber auch die Risiken und Herausforderungen beim Bauteileeinkauf: angefangen bei der Qualität der Bauelemente über die Preisstrukturen bis hin zu den Liefer- und Zahlungsbedingungen. Das so weit wie möglich global zu vereinheitlichen, ist bei Rutronik die Aufgabe des weltweiten Key Account Managements. Die Key Account Manager schließen Qualitätsvereinbarungen mit Kunden und Herstellern, sorgen für einheitliche Preisstrukturen, eine Harmonisierung beim Produkt- und Linienspektrum und schaffen die Basis für einen einheitlichen Informationsaustausch.

Weltweit einheitliche IT- und Prozessstrukturen - ist das für einen Global Player nicht längst Standard? »In der Distribution zumindest nicht«, stellt Krieg klar. »Hier herrschen noch immer kontinental fragmentierte Strukturen vor.« Das widerspricht nach Ansicht von Krieg allerdings gänzlich dem Trend, wonach die europäischen Distributionskunden zunehmend ihre Märkte und Zielgruppen auch in anderen Kontinenten, allen voran Asien, finden. Die Kunden erwarten, dass ihr Lieferant – respektive Distributor - diese Entwicklung »mitgehen« kann. Mittlerweile haben viele europäischen Distributionskunden einen Produktionsstandort in Asien, um den lokalen Markt zu bedienen. Das zeige sich besonders bei den Automobilzulieferern, aber auch im typischen industriellen Mittelstand, so Krieg. Damit die mehr und mehr weltweit verteilten Prozesse der Kunden nicht zur Soll-Bruchstelle in der Lieferkette werden, setzt Rutronik auf ein weltweit einheitliches IT-System. Dabei sind alle Elemente der IT vom Server bis zum Rechenzentrum konsequent redundant ausgelegt. Das steigert die Effizienz und bringt  noch mehr Sicherheit in der Versorgungskette zwischen unseren Herstellern und unseren Kunden.

»Egal wo wir sind, wir können die Prozesse überall beobachten und gestalten. Das heißt, wenn ein Kunde beispielsweise in Asien oder in den USA produziert, bekommt er dort dieselbe Dienstleistung, wie im Werk in Deutschland oder Italien«, beschreibt Krieg. Dass China hier ein repräsentatives Beispiel ist, belegen allein die Automotive-Zahlen von 2010: Danach ist China in diesem Jahr mit den USA bei den Neuwagen-Zulassungen gleich auf gezogen. Bis 2012 soll China sogar die USA überholen. »Deshalb gehen immer mehr Europäische Zulieferer und Tier 1 den Schritt nach Asien«, erläutert Krieg. Als Trend sieht Krieg außerdem die weltweit verteilten  Entwicklungsteams in den Unternehmen, um die lokalen Anforderungen besser umsetzen zu können. Solche verteilten Entwicklungsteams sind mittlerweile nicht nur in Großkonzernen an der Tagesordnung, auch der Mittelstand implementiert Plattformen, um das eigene Wissen weltweit zu nutzen.

»Diese Trends müssen auch die Prozesse beim Distributor widerspiegeln«, ist Krieg überzeugt. Deshalb setzt Rutronik nicht nur auf weltweit identische Prozesse, sondern hat auch die Struktur der Arbeitsweise der Kunden angepasst. »Unsere Kundenprozesse ähneln nun weltweit den OEM-Support-Strukturen, wie sie der Kunde aus dem direkten Bauteilegeschäft der Hersteller kennt«, so Krieg. Möglich wird das aber erst durch das weltweite Key Account Management, denn weltweite Dienstleistungen funktionieren nach Überzeugung von Krieg nur dann, wenn eine weltweit einheitliche Organisationsstruktur vorhanden ist. »Wir bieten damit zentral gesteuert weltweite Dienstleistungen unabhängig von lokalen, regionalen oder kontinentalen Strukturen unserer Kunden.«
Mit dem Schritt in einen anderen Kontinent steigen für die europäischen Kunden meist aber auch die Risiken und Herausforderungen beim Bauteileeinkauf: angefangen bei der Qualität der Bauelemente über die Preisstrukturen bis hin zu den Liefer- und Zahlungsbedingungen. Das so weit wie möglich global zu vereinheitlichen, ist bei Rutronik die Aufgabe des weltweiten Key Account Managements. Die Key Account Manager schließen Qualitätsvereinbarungen mit Kunden und Herstellern, sorgen für einheitliche Preisstrukturen, eine Harmonisierung beim Produkt- und Linienspektrum und schaffen die Basis für einen einheitlichen Informationsaustausch.

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1. Rutronik: »Wir bilden Prozesse global ab, wie ein Hersteller«
2. Erst der richtige Produktmix bringt die Rentabilität
3. Die »Alles-aus-einer-Hand« Strategie fordert dem Distributor einiges ab

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