Verantwortung für die Umwelt

BMW engagiert sich für nachhaltigen Lithium-Abbau in Chile

24. Februar 2022, 12:52 Uhr | Kathrin Veigel
BMW Group Lithium Chile
BMW setzt sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen im Salar de Atacama ein.
© BMW Group

Der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen ist eines der Kernelemente des Nachhaltigkeitsengagements der BMW Group. Im Rahmen dieser Aktivitäten ist das Unternehmen nun dem branchenübergreifenden Projekt »Responsible Lithium Partnership« beigetreten.

Die »Responsible Lithium Partnership« wurde im Frühjahr 2021 von BASF, der Mercedes-Benz Group, Daimler Truck, Fairphone und dem Volkswagen-Konzern für eine geplante Dauer von drei Jahren initiiert. Ziel des Projekts ist es, mit lokalen Interessengruppen ein gemeinsames Verständnis zum verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen zu erlangen und eine Vision für die Zukunft des Salar de Atacama in Chile zu entwickeln.

Die BMW Group ist jetzt der Initiative als sechstes Mitglied beigetreten und unterstützt das Vorhaben unter anderem durch wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Auswirkungen des Lithium-Abbaus auf die Wasservorkommen in der Salar de Atacama. Gemeinsam mit BASF hatte die BMW Group eine Studie zur Untersuchung des Einflusses des Lithium-Abbaus auf die lokalen Wasserhaushalte in Lateinamerika bereits Ende 2020 bei der University of Alaska-Anchorage und der University of Massachusetts-Amherst in Auftrag gegeben.

Ziel der Studie ist es, die Wechselwirkungen zwischen den Süßwasser- und den Lithium-Sole-Schichten wissenschaftlich besser zu verstehen, verschiedene Technologien zu bewerten und damit eine Kompetenz zur Beurteilung eines nachhaltigen Lithiumabbaus zu erreichen. Die Studie bietet eine wissenschaftliche Grundlage für zukünftige Entscheidungen zum Bezug von Lithium.

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) koordiniert das Projekt mit dem Ziel, gemeinsam eine Vision für die Zukunft der Wassereinzugsgebiete des Salar de Atacama zu entwickeln. Dazu werden Akteure aus Lithium- und Kupferbergbau, Landwirtschaft, Tourismus, indigene Gemeinden und staatliche Akteure zu einer lokalen Multi-Stakeholder-Plattform eingeladen, um gemeinsam Maßnahmen zu entwickeln. Darüber hinaus soll ein gemeinsamer Aktionsplan zur Verbesserung des langfristigen Managements natürlicher Ressourcen entwickelt und in ersten Schritten umgesetzt werden.


Verwandte Artikel

BMW AG, Mercedes Benz AG EP/ZEMM, BASF AG