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Podiumsdiskussion bei Siplace

Ist die Fertigungsbranche "Indutrie 4.0 ready"?

(v. l. n. r.) Prof. Dr. Günther Reinhart, Leiter des iwb (Institute for Machine Tools and Industrial Management) an der TU München, Karin Zühlke, Leitende Redakteurin, Markt&Technik, Christian Villiger, CEO Adaxys, Johann Weber, Vorstandsvorsitzender
(v. l. n. r.) Prof. Dr. Günther Reinhart, Leiter des iwb (Institute for Machine Tools and Industrial Management) an der TU München, Karin Zühlke, Leitende Redakteurin, Markt&Technik, Christian Villiger, CEO Adaxys, Johann Weber, Vorstandsvorsitzender von Zollner Elektronik und Günter Lauber, CEO von ASM Assembly Systems
© WEKA FACHMEDIEN

Industrie 4.0 – Worauf muss sich die Fertigungsbranche einstellen? Siplace alias ASM Assembly Systems lud am Thementag „Effizientes Produktionsmanagement“ zur Podiumsdiskussion auf die productronica.

Mit dabei waren Prof. Dr. Günther Reinhart, Leiter des iwb (Institute for Machine Tools and Industrial Management) an der TU München, Karin Zühlke, Leitende Redakteurin, Markt&Technik, Christian Villiger, CEO Adaxys, Johann Weber, Vorstandsvorsitzender von Zollner Elektronik und Günter Lauber, CEO von ASM Assembly Systems.

Industrie 4.0 ist in aller Munde, aber noch bleibt viel zu tun. Ein Knackpunkt sind vor allem die Schnittstellen, die horizontal und vertikal für die Vernetzung sorgen müssen. ASM Assembly Systems hat hier mit seiner OIB schon einen guten Grundstein gelegt, ist Lauber überzeugt. Standards in diesem Segment wären wünschenswert, werden sich aber wohl nicht auf breiter Front durchsetzen lassen. Aber, so Prof. Reinhart, eine Hürde für Industrie 4.0 sei das nicht. Schließlich gebe es auch die Möglichkeit, dass unterschiedliche Standards miteinander sprechen. Die Voraussetzungen dafür müssen allerdings erst einmal geschaffen werden.

Weitere Herausforderungen liegen in der Security sowie der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Informatik, Maschinenbau und den klassischen elektronischen Systemen. Aber bei all den Herausforderungen sind die Podiumsteilnehmer überzeugt, dass Industrie 4.0 für den Erfolg des Produktionsstandortes Deutschland und Europa unabdingbar ist. „Wir dürfen nicht zu ungeduldig sein“, fordert Prof. Reinhart. „Industrie 4.0 wird sich nicht von heute auf Morgen umsetzen lassen, aber in kleinen Schritten kommen wir dem Ziel näher“, so Weber.