Neue Produktionsmanagement-Software

Die Schnittstelle zwischen OT und IT managen

20. April 2022, 11:57 Uhr | Andreas Knoll
Die modulare Datenmanagement-Plattform „Octoplant“ zentralisiert das komplette Management von Anlagen in einem System.
Die modulare Datenmanagement-Plattform „Octoplant“ zentralisiert das komplette Management von Anlagen in einem System.
© Auvesy-MDT

Auvesy-MDT hat die modulare Datenmanagement-Plattform „Octoplant“ vorgestellt, die an der Schnittstelle zwischen OT und IT herstellerunabhängig und lösungsneutral einen ganzheitlichen Blick auf sämtliche Prozesse der Produktionssicherung ermöglicht.

Bei Octoplant handelt es sich um eine Weiterentwicklung der Datenmanagement- und Versionsverwaltungs-Software „Versiondog“ sowie der Programmverwaltungs- und Änderungsmanagement-Software „AutoSave“ von Auvesy-MDT, einem Experten für das Datenmanagement in hochautomatisierten Industrieunternehmen. Die beiden Programme sind bei mehr als 2500 Unternehmen im Einsatz, unter anderem bei ThyssenKrupp, Nestlé und CERN. Anwender sind durch eine herstellerunabhängige Backup- und Cybersecurity-Strategie umfassend vor Produktionsausfällen und Datenverlust geschützt.

Produzierende Unternehmen sind durch die stetig wachsenden Datenströme zunehmend von technisch bedingten Produktionsausfällen bedroht, die hohe Schäden verursachen können und potenziell existenzgefährdend sind. Ein hohes Maß an Schutz vor dieser Gefahr bietet die Plattform Octoplant, die mit Hilfe von Dashboards den Sicherheitsstand aller Anlagen klar und präzise visualisiert. Sie besteht aus acht Elementen, die auf verschiedene Bedürfnisse der Industrie zugeschnitten sind.

Erstmals können Produktionsverantwortliche mit nur einem Fingerdruck feststellen, wo Programme und Konfigurationen abgelegt und wie aktuell sie sind. Auf Basis aufbereiteter Produktionsdaten können sie die nötigen Entscheidungen treffen, sollte eine Anlage ausfallen oder die Produktion zum Stillstand kommen. Innerhalb kurzer Zeit sind sie in der Lage, die Produktion wieder anlaufen zu lassen und die im Rahmen der Maschinenautomatisierung getroffenen Voreinstellungen wiederherzustellen. Dies gelingt nicht nur, wenn es sich um Störungen ohne Fremdeinwirkung handelt, sondern auch bei Angriffen durch Cyberkriminelle.

Octoplant zeigt den aktuellen und korrekten Stand aller Maschinenprogrammierungen sowie den Versionsverlauf aller Änderungen jederzeit an und sorgt dabei für Übersichtlichkeit durch tabellarische oder grafische Aufbereitung. So lässt sich schnell erkennen, welche Veränderungen und vermeintlichen Optimierungen stattgefunden haben und warum sie vorgenommen wurden. Über das automatische Anlagenbackup können Anwender mit wenigen Klicks, ähnlich wie man dies vom klassischen Notebook-Backup kennt, einen früheren Status wiederherstellen – nicht nur von einer einzelnen Maschine, sondern von der gesamten Anlage, selbst dann, wenn diese aus einigen hundert oder sogar mehreren tausend Geräten und Sensoren sowie Hard- und Software-Komponenten besteht.

Erhältlich ist octoplant ab sofort als Subscription-Modell unter folgender URL: www.auvesy-mdt.com/de/octoplant.

»Octoplant bietet im Marktvergleich die größte Kompatibilität und Device Abdeckung, sowohl hersteller- als auch geräteübergreifend«, erläutert Stefan Jesse, Group COO von Auvesy-MDT. »Vergleichbare Lösungen erfassen nur einzelne Maschinen oder Teilaspekte einer Anlage, etwa SPS, SCADA und HMI oder die Programmierung der Robotik. Genau hier setzt Octoplant an, denn es liefert hohe Transparenz über die Funktionalität und den Sicherheitsstand aller Anlagenelemente. Als Bindeglied zwischen OT und IT ermöglicht Octoplant damit Unternehmen in den zentralen Bereichen Business Intelligence und Cybersecurity den Sprung auf eine neue und zukunftsweisende Ebene.«

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