Deloitte-Studie: Energieversorger vor dem Umbruch

Erneuerbare Energien sorgen für Kursschwankungen

25. Mai 2012, 9:41 Uhr | Carola Tesche
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Regulatorische und technische Anpassungen nötig

Der Ausbau Erneuerbarer Energien ist Ziel der Bundesregierung und wird durch neue regulatorische Rahmenbedingungen forciert. Bis 2050 soll sich der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung schrittweise auf 80 Prozent erhöhen. Die staatlichen Subventionen für die einzelnen Bereiche werden stufenweise reduziert. Die neuen Marktherausforderungen erfordern regulatorische Anpassungen für den konsequenten Ausbau neuer Technologien.

Im Bereich des EnWG betreffen die Änderungen vor allem den Netzausbau, da die verstärkte Nutzung einer tendenziell dezentralen Erneuerbare-Energien-Erzeugung die Transformation der Netze zu intelligenten Stromnetzen (Smart Grid) erfordert.

Trotz hoher Ausbaukosten verfügt der Smart-Grid-Markt über ein Marktpotenzial von über 250 Mrd. Euro. Kleinere Energieversorger haben die Möglichkeit, sich als innovative Unternehmen am Markt zu positionieren, während den Verbundunternehmen eine Neuorientierung schwerer fällt. Allerdings ist die Bürgerakzeptanz bisher vor allem wegen der hohen Kosten gering und stellt daher eine besondere Herausforderung dar. 71 Prozent der befragten Bürger befürchten Tariferhöhungen bei der Installation von intelligenten Stromzählern.

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  1. Erneuerbare Energien sorgen für Kursschwankungen
  2. Regulatorische und technische Anpassungen nötig

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